Kapitallebensversicherung: Sparen mit Todesfallschutz, was sie kann und was nicht
Eine Kapitallebensversicherung bündelt zwei Dinge in einem Vertrag: Sie sparen über viele Jahre ein Kapital an, und stirbt die versicherte Person vor dem Ablauf, zahlt der Versicherer eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen. Es gibt sie klassisch mit Garantiezins und fondsgebunden mit Chancen und Schwankungen. Wer nur die Familie absichern will, ist mit der Risikolebensversicherung günstiger dran, wer ein Einkommen bis zum Lebensende sucht, mit der privaten Rentenversicherung.
Brauche ich eine Kapitallebensversicherung, oder reicht eine Risikolebensversicherung?
Das hängt davon ab, was der Vertrag leisten soll. Geht es nur darum, dass Partner, Kinder oder die Bank versorgt sind, wenn Sie sterben, bekommen Sie diesen Schutz in der Risikolebensversicherung für einen Bruchteil des Beitrags. Die Kapitallebensversicherung passt, wenn Sie Sparen und Todesfallschutz bewusst in einem Vertrag haben wollen, die Laufzeit mindestens zwölf Jahre beträgt und Sie den Beitrag sicher durchhalten. Viele trennen beides. Den Vergleich beider Wege sollten Sie vor dem Abschluss rechnen lassen.
Klassisch oder fondsgebunden: wo der Sparanteil arbeitet
Bei der klassischen Kapitallebensversicherung fließt der Sparanteil in das Sicherungsvermögen des Versicherers, das überwiegend in Anleihen, Darlehen und Immobilien angelegt ist. Garantiert ist ein Rechnungszins auf den Sparanteil, für Neuverträge seit 2025 höchstens 1,0 Prozent. Dazu kommen Überschüsse, die der Versicherer jedes Jahr neu festlegt und die nicht garantiert sind.
Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung geht der Sparanteil in Investmentfonds, die Sie aus der Liste des Versicherers wählen. Der Wert steigt und fällt mit den Kursen, das Anlagerisiko tragen Sie selbst. Manche Tarife sichern einen Teil der Beiträge ab, das kostet Ertragschance. Der Todesfallschutz ist in beiden Formen als Mindestsumme vereinbart und hängt nicht vom Kurs ab.
Welche Rendite ein Vertrag bringt, sagen wir Ihnen nicht, weil das niemand seriös vorhersagen kann. Hochrechnungen im Angebot sind Rechenbeispiele mit angenommenen Werten. Verbindlich ist nur, was ausdrücklich als garantiert ausgewiesen ist. Wir beraten zu Versicherungsverträgen, nicht zu einzelnen Fonds oder Wertpapieren.
Abgrenzung zu Risikoleben und privater Rente
Die Risikolebensversicherung zahlt nur, wenn der Todesfall während der Laufzeit eintritt, und spart nichts an. Die private Rentenversicherung zahlt ein Einkommen bis zum Lebensende, der Todesfallschutz ist dort Nebensache. Die Kapitallebensversicherung zahlt zum Ablauf einen Betrag auf einmal oder vorher die Todesfallsumme. Sie deckt also einen festen Zeitraum ab und endet dann.
Der eingebaute Todesfallschutz kostet Geld. Von jedem Beitrag gehen Risikoanteil und Kosten ab, nur der Rest wird gespart. Je höher die Todesfallsumme im Verhältnis zu den Beiträgen und je älter die versicherte Person bei Abschluss, desto weniger bleibt für den Sparanteil.
Steuer: was bei Ablauf vom Ertrag bleibt
Steuerpflichtig ist nur der Ertrag, also die Auszahlung abzüglich der eingezahlten Beiträge. Er unterliegt grundsätzlich der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag. Läuft der Vertrag mindestens zwölf Jahre und wird das Kapital nach dem 62. Geburtstag ausgezahlt, ist nur die Hälfte des Ertrags mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Für Verträge, die bis Ende 2011 geschlossen wurden, gilt dafür das Alter 60.
Der halbe Ansatz setzt bei Verträgen ab dem 1. April 2009 einen Mindesttodesfallschutz voraus: bei laufender Beitragszahlung mindestens die Hälfte der Summe aller Beiträge. Bei fondsgebundenen Verträgen bleiben zusätzlich 15 Prozent des Ertrags steuerfrei, soweit er aus Fondserträgen stammt. Verträge, deren erster Beitrag vor 2005 gezahlt wurde, sind nach zwölf Jahren Laufzeit und mindestens fünf Beitragsjahren in der Regel ganz steuerfrei.
Die Todesfallleistung ist einkommensteuerfrei, kann aber Erbschaftsteuer auslösen, wenn Versicherungsnehmer und versicherte Person dieselbe Person sind. Wie sich das über die Rollen im Vertrag vermeiden lässt, steht auf unserer Seite zur Risikolebensversicherung. Für den Einzelfall gilt: Steuerfragen klärt Ihr Steuerberater, wir zeigen, was im Vertrag steht.
Kündigen ist der teuerste Ausweg
Die Abschlusskosten werden über die ersten fünf Jahre verrechnet (§ 169 VVG). Deshalb liegt der Rückkaufswert in den ersten Jahren oft deutlich unter der Summe der Beiträge. Mit der Kündigung endet außerdem der Todesfallschutz, und ein Steuerprivileg aus einem Altvertrag ist für immer verloren.
Vor einer Kündigung lohnt der Blick auf die Alternativen: Beitragsfreistellung, bei der das Guthaben stehen bleibt und der Schutz kleiner wird, eine Stundung, oder ein Policendarlehen, bei dem der Versicherer gegen Zins einen Teil des Rückkaufswerts ausleiht. Auch der Verkauf an einen Aufkäufer von Policen kann mehr bringen als der Rückkauf.
Was versichert ist
Auszahlung des angesparten Kapitals zum vereinbarten Ablauftermin
Todesfallsumme an die Bezugsberechtigten, wenn die versicherte Person vor Ablauf stirbt
Garantierte Ablaufleistung im klassischen Tarif, dazu nicht garantierte Überschüsse
Fondsauswahl und Fondswechsel im fondsgebundenen Tarif, je nach Vertrag
Beitragsfreistellung, Stundung oder Policendarlehen statt Kündigung
Dynamik: jährliche Erhöhung von Beitrag und Leistung ohne neue Gesundheitsprüfung
Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit, wenn als Zusatz eingeschlossen
Abtretung an eine Bank zur Sicherung eines Kredits
Was nicht versichert ist
Keine lebenslange Rente, der Vertrag endet mit der Auszahlung
Keine garantierte Rendite auf den Fondsanteil
Kein Inflationsausgleich ohne vereinbarte Dynamik
Überschüsse sind nicht garantiert und können sinken
Keine Leistung bei Berufsunfähigkeit oder Pflege ohne eigenen Baustein
Kein Ausgleich der Verluste bei Kündigung in den ersten Jahren
Wer sie braucht
Wer mindestens zwölf Jahre sparen und dabei die Familie für den Todesfall absichern will
Wer einen Kredit am Ende der Laufzeit auf einmal tilgen will und dafür Todesfallschutz braucht
Eltern und Großeltern, die einem Kind zu einem festen Termin einen Betrag sichern wollen
Wer einen Altvertrag mit Steuerprivileg hat und wissen will, ob er ihn fortführen sollte
Wer sie nicht braucht
Wer nur Hinterbliebene absichern will: dafür ist die Risikolebensversicherung deutlich günstiger
Wer ein Einkommen bis zum Lebensende sucht: das leistet die private Rentenversicherung
Wer das Geld in den nächsten Jahren brauchen könnte oder keine Rücklage hat
Pech-Rad
Drehen Sie am Rad des Pechs
Sechs Schäden, die wirklich passieren: Das Rad wählt Ihren und zeigt, wer zahlt.
Kosten:
Billigtarif Starker Tarif
Alle sechs Fälle ansehen
Tod im fünften Vertragsjahr, Familie bekommt sonst nur das kleine Guthaben. Billigtarif: zahlt, Starker Tarif: zahlt. Jede Kapitallebensversicherung zahlt dann die vereinbarte Todesfallsumme, auch wenn erst wenig angespart ist. Genau dafür ist der Risikoanteil im Beitrag.
Kündigung nach drei Jahren, Rückkaufswert oft deutlich unter den Beiträgen. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt teilweise. Die verrechneten Abschlusskosten trägt jeder Vertrag. Starke Tarife verzichten auf einen Stornoabzug und bieten früh Beitragsfreistellung oder Darlehen.
Ein Jahr arbeitslos, kein Beitrag, Vertrag droht zu verfallen oder wird gekürzt. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Einfache Tarife kennen nur die Beitragsfreistellung, dann sinken Todesfallschutz und Ablaufleistung. Starke erlauben eine Beitragspause ohne Kosten.
Kurssturz kurz vor dem Ablauf, Fondsguthaben kann deutlich schrumpfen. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt teilweise. Keine Fondspolice garantiert Kurse. Ein Ablaufmanagement schichtet in den letzten Jahren in ruhige Anlagen um und dämpft den Einbruch.
Berufsunfähig mit 45, Beitrag läuft weiter, Einkommen fehlt. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt. Ohne Zusatz müssen Sie weiterzahlen oder den Vertrag beitragsfrei stellen. Mit eingeschlossener Beitragsbefreiung übernimmt der Versicherer die Beiträge.
Inflation über 25 Jahre, die feste Ablaufsumme kauft deutlich weniger. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt nicht. Eine Dynamik erhöht Beitrag und Leistung jedes Jahr, sie ist aber kein Inflationsausgleich. Den Kaufkraftverlust trägt am Ende immer der Sparer.
Was sie kostet
Den Beitrag legen Sie selbst fest, deshalb gibt es keine Preisliste wie bei Sachversicherungen. Entscheidend ist, welcher Teil des Beitrags nach Kosten und Risikoschutz tatsächlich gespart wird. Das Produktinformationsblatt weist dafür die Effektivkosten aus, also wie stark die Kosten die Rendite jedes Jahr mindern.
Wovon der Beitrag abhängt
Abschluss- und Vertriebskosten, verrechnet über die ersten fünf Jahre
Laufende Verwaltungskosten und Fondskosten
Todesfallsumme im Verhältnis zu den Beiträgen
Eintrittsalter und Gesundheit der versicherten Person
Laufzeit bis zum Ablauf
Garantien und Zusatzbausteine wie die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit
Beispielbeiträge nennen wir bewusst nicht, weil Beitrag, Laufzeit und Todesfallsumme frei wählbar sind. Kosten und Garantien stehen verbindlich im Angebot. Steuerregeln Stand 2026.
Die Tariflinien am Markt
01
Klassische Kapitallebensversicherung
Garantierter Rechnungszins auf den Sparanteil, bei Neuverträgen höchstens 1,0 Prozent, dazu Überschüsse. Planbar und ruhig, mit geringer Ertragschance.
02
Fondsgebunden mit Beitragsgarantie
Ein Teil des Geldes sichert eine Mindestleistung zum Ablauf, der Rest geht in Fonds. Die Garantie dämpft Verluste und kostet Ertragschance.
03
Fondsgebunden ohne Garantie
Der ganze Sparanteil geht in Fonds, das Ergebnis schwankt mit dem Markt. Sinnvoll nur bei langer Laufzeit und wenn Sie Schwankungen aushalten.
Woran Sie einen guten Tarif erkennen
Kriterium
Mindeststandard
Starker Tarif
Warum das zählt
Effektivkosten
im Produktinformationsblatt ausgewiesen
niedrig über die ganze Laufzeit, auch bei kleinem Beitrag
Kosten fallen jedes Jahr sicher an, Erträge nicht.
Todesfallsumme
mindestens die Hälfte der Beitragssumme
frei wählbar und während der Laufzeit anpassbar
Darunter entfällt der halbe Steueransatz, darüber zahlen Sie mehr Risikobeitrag.
Garantierte Ablaufleistung
im Angebot beziffert
klar getrennt von allen Hochrechnungen ausgewiesen
Nur die Garantie ist eine Zusage, alles andere ist ein Rechenbeispiel.
Flexibilität
Beitragsfreistellung
Zuzahlungen, Teilentnahmen und Beitragspause ohne Kosten
Über zwanzig oder dreißig Jahre ändern sich Einkommen und Pläne.
Policendarlehen
auf Anfrage
vertraglich zugesagt mit festem Verfahren
Ein Darlehen auf die Police ersetzt oft eine verlustreiche Kündigung.
Fondsauswahl
wenige hauseigene Fonds
breite Auswahl mit kostengünstigen Indexfonds und kostenfreiem Wechsel
Hohe Fondskosten schmälern den Sparanteil zusätzlich zu den Vertragskosten.
Ablaufmanagement
keins
automatische Umschichtung in schwankungsarme Anlagen vor dem Ablauf
Ein Kurseinbruch im letzten Jahr trifft das volle Guthaben.
Gesundheitsfragen
vollständige Fragen bei jeder Summe
kurze, klare Fragen mit festem Zeitraum
Eine falsche Antwort kann die Todesfallleistung kosten.
Anbieter im Überblick
Kapitallebensversicherungen bieten Lebensversicherer an, viele verkaufen heute vor allem fondsgebundene Tarife, die klassische Form ist seltener geworden. Die Unterschiede liegen in Kosten, Garantien und Flexibilität. Die Liste ist ein Marktüberblick und sagt nichts darüber, mit wem wir zusammenarbeiten.
Versicherer
Einordnung
Allianz
Lebensversicherer der Allianz-Gruppe
R+V
Versicherer der genossenschaftlichen Finanzgruppe, Vertrieb auch über Volks- und Raiffeisenbanken
Generali
Teil der Generali Deutschland
CosmosDirekt
Direktversicherer der Generali Deutschland
Nürnberger
Teil der Nürnberger Versicherungsgruppe, Vertreter und Makler
Alte Leipziger
Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit
ERGO
Vorsorgeversicherer der ERGO Group
Württembergische
Teil der W&W-Gruppe
Debeka
Versicherungsverein mit eigenem Außendienst, ohne Makler
Sparanteil mit Garantiezins, Überschüsse obendrauf, feste Todesfallsumme. Auszahlung auf einmal zum Ablauf.
Fondsgebundene Lebensversicherung
Sparanteil in Fonds, Ablaufleistung nicht garantiert, Todesfallschutz als Mindestsumme vereinbart.
Termfixversicherung
Zahlt zu einem festen Termin, etwa zum 18. Geburtstag eines Kindes. Stirbt der Versicherte vorher, entfallen die Beiträge, ausgezahlt wird trotzdem erst zum Termin.
Lebensversicherung auf verbundene Leben
Zwei Personen in einem Vertrag, die Todesfallsumme fließt beim ersten Todesfall. Üblich bei Paaren mit gemeinsamem Kredit.
Prüfung eines Altvertrags
Wir sehen uns an, ob ein bestehender Vertrag fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder beliehen werden sollte.
Mythos oder Wahrheit
Was stimmt, was nicht?
Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.
Die Ablaufleistung im Angebot ist garantiert.
Das stimmt nicht.
Falsch. Garantiert ist nur der ausdrücklich so bezeichnete Betrag, meist deutlich kleiner. Die große Zahl ist eine Hochrechnung mit angenommener Verzinsung oder Wertentwicklung.
Für dieselbe Todesfallsumme kostet die Kapitalleben ein Vielfaches der Risikoleben.
Das stimmt.
Stimmt. In der Kapitallebensversicherung zahlen Sie zusätzlich den Sparanteil und dessen Kosten. Wer nur Schutz braucht, zahlt in der Risikoleben einen Bruchteil.
Verträge mit erstem Beitrag vor 2005 sind bei Ablauf meist steuerfrei.
Das stimmt.
Stimmt, wenn der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt wurden. Dieses Privileg geht bei einer Kündigung vor Ablauf der Frist verloren.
Wer kündigt, bekommt mindestens seine Beiträge zurück.
Das stimmt nicht.
Falsch. Weil die Abschlusskosten in den ersten fünf Jahren verrechnet werden und Risikoanteile abgehen, liegt der Rückkaufswert anfangs oft unter der Beitragssumme.
In der fondsgebundenen Police hängt auch der Todesfallschutz an der Börse.
Das stimmt nicht.
In aller Regel falsch. Vereinbart ist eine Mindestsumme für den Todesfall. Liegt das Fondsguthaben darüber, wird meist das Guthaben gezahlt, liegt es darunter, die Mindestsumme.
Häufige Fehler beim Abschluss
Eine Kapitallebensversicherung abschließen, obwohl nur Todesfallschutz gebraucht wird
Die hochgerechnete Ablaufleistung für eine Zusage halten
Einen steuerfreien Vertrag aus der Zeit vor 2005 kündigen, ohne die Folgen zu rechnen
In den ersten Jahren kündigen statt beitragsfrei zu stellen oder zu beleihen
Sich selbst als Versicherungsnehmer und versicherte Person eintragen und so Erbschaftsteuer auslösen
Den Mindesttodesfallschutz unterschreiten und den halben Steueransatz verlieren
Das Bezugsrecht nach Heirat, Trennung oder Geburt eines Kindes nicht anpassen
Häufig gefragt
Fragen und Antworten
Was unterscheidet Kapitalleben und Risikoleben?
Die Risikolebensversicherung zahlt nur im Todesfall während der Laufzeit, sonst nichts,
und ist dafür günstig.
Die Kapitallebensversicherung zahlt immer:
entweder die Todesfallsumme oder zum Ablauf das angesparte Kapital.
Dafür ist der Beitrag um ein Vielfaches höher.
Wie wird die Auszahlung besteuert?
Steuerpflichtig ist nur der Ertrag, nicht die eingezahlten Beiträge.
Grundsätzlich gilt die Abgeltungsteuer.
Nach zwölf Jahren Laufzeit und Auszahlung ab 62 ist nur die Hälfte des Ertrags mit dem
persönlichen Steuersatz zu versteuern,
wenn der Mindesttodesfallschutz eingehalten ist.
Ist mein Vertrag von vor 2005 steuerfrei?
Meist ja, wenn der erste Beitrag vor 2005 gezahlt wurde,
der Vertrag mindestens zwölf Jahre läuft und mindestens fünf Jahre Beiträge geflossen sind.
Maßgeblich sind die Bedingungen beim Abschluss.
Lassen Sie das prüfen, bevor Sie einen solchen Vertrag kündigen.
Was bekomme ich zurück, wenn ich kündige?
Den Rückkaufswert.
Weil die Abschlusskosten über die ersten fünf Jahre verrechnet werden,
liegt er anfangs oft unter den eingezahlten Beiträgen.
Die Höhe steht in der Tabelle der Garantiewerte in Ihren Unterlagen oder in der jährlichen
Mitteilung des Versicherers.
Was passiert, wenn mein Lebensversicherer insolvent wird?
Die Verträge gehen auf den gesetzlichen Sicherungsfonds über,
den die Protektor Lebensversicherungs-AG betreibt.
Er führt sie weiter.
Garantierte Leistungen dürfen dabei um höchstens 5 Prozent gekürzt werden.
Lohnt sich eine Kapitallebensversicherung bei den heutigen Zinsen?
Das hängt von Kosten, Laufzeit und Ihrem Bedarf an Todesfallschutz ab, nicht vom Zins allein.
Eine Rendite versprechen wir nicht.
Wir rechnen Ihnen vor, was garantiert ist,
was der Schutz kostet und wie die Alternative aus Risikoleben und eigenem Sparplan aussieht.
Wer bekommt das Geld, wenn ich sterbe?
Die Person, die Sie im Bezugsrecht benannt haben.
Ein widerrufliches Bezugsrecht können Sie jederzeit ändern,
ein unwiderrufliches nur mit Zustimmung des Begünstigten.
Ohne Benennung fällt die Leistung in den Nachlass.
Kann ich die Lebensversicherung für einen Kredit nutzen?
Ja.
Banken nehmen Kapitallebensversicherungen als Sicherheit,
der Vertrag wird dafür an die Bank abgetreten.
Bei einem Policendarlehen leiht Ihnen der Versicherer selbst Geld gegen den Rückkaufswert.
Wie lange kann ich einen Vertrag widerrufen?
Innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt aller Vertragsunterlagen, ohne Begründung (§ 152 VVG).
Danach bleiben Kündigung, Beitragsfreistellung oder Darlehen.
NAMMERT Versicherungsmakler
Angebote für Kapitalleben anfordern
Wir holen Angebote ein und melden uns mit einem Vergleich, kostenlos: Es zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.