Alles zur Versicherung: Drohnenversicherung
Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?
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Kurz gesagt
Ja. Auch für eine Drohne unter 250 Gramm brauchen Sie in Deutschland eine Versicherung, nämlich eine Haftpflicht, ob mit oder ohne Kamera. Die Grenze von 250 Gramm entscheidet nur über Registrierung und Drohnenführerschein. Oft ist die leichte Drohne in der Privathaftpflicht ohne Aufpreis eingeschlossen, eine eigene Police kostet meist unter 50 Euro im Jahr.
Was die Pflicht für eine Drohne unter 250 Gramm kostet, nach veröffentlichten Angaben.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Mini-Drohne in der Privathaftpflicht eingeschlossen | oft 0 Euro Aufpreis |
| Eigene Drohnenhaftpflicht, privat | meist unter 50 Euro im Jahr |
| Kasko für die eigene Drohne | ab etwa 24 Euro im Jahr |
| Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, nur mit Kamera | 20 Euro einmalig |
Richtwerte, Stand Oktober 2026, aus öffentlich genannten Tarifangaben und den Gebühren des Bundes.
Die Schadenbeispiele im Text sind Richtwert aus der Angebotspraxis.
Ihr Beitrag hängt vom Tarif ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So sieht die Rechnung aus, wenn die Privathaftpflicht Drohnen bereits einschließt.
| Haftpflicht über die Privathaftpflicht | 0 Euro Aufpreis |
| Bestätigung nach § 106 LuftVZO | kostenlos vom Versicherer |
| Registrierung wegen der Kamera | 20 Euro einmalig |
| Drohnenführerschein | entfällt |
Im günstigsten Fall 20 Euro einmalig. Deckt die Privathaftpflicht keine Drohnen, kommen meist unter 50 Euro im Jahr für eine eigene Police dazu.
Eine Drohne ist rechtlich ein Luftfahrzeug, auch wenn sie nur 249 Gramm wiegt. § 43 Absatz 2 Luftverkehrsgesetz verpflichtet jeden Halter eines Luftfahrzeugs zu einer Haftpflichtversicherung. Eine Untergrenze nach Gewicht steht dort nicht, das amtliche Drohnenportal des Bundes nennt die Pflicht ausdrücklich für alle Drohnen.
Der Grund ist die strenge Halterhaftung im Luftrecht: Sie zahlen für Schäden durch Ihre Mini-Drohne auch dann, wenn Sie nichts falsch gemacht haben, etwa wenn eine Böe sie gegen ein parkendes Auto drückt.
Die Gewichtsgrenze stammt aus der EU-Drohnenverordnung 2019/947. Sie entscheidet über Registrierung und Kompetenznachweis, nicht über die Versicherung, die jedes Land selbst regelt. Deshalb widersprechen sich viele Antworten im Netz: Sie vermischen die drei Pflichten.
| Drohne | Haftpflicht | Registrierung | Führerschein |
|---|---|---|---|
| unter 250 Gramm, ohne Kamera | ja | nein | nein |
| unter 250 Gramm, mit Kamera | ja | ja, 20 Euro | nein |
| Spielzeugdrohne nach EU-Spielzeugrichtlinie, mit Kamera | ja | nein | nein |
| ab 250 Gramm | ja | ja | ja, mindestens A1/A3 |
Häufig ja, weil viele Privathaftpflichttarife Drohnen bis zu einem bestimmten Gewicht einschließen, je nach Tarif 250 Gramm, 2,5 oder 5 Kilogramm. Steht im Vertrag nur ein allgemeiner Satz zu Flugmodellen, fragen Sie nach, ob Ihre Drohne unter 250 Gramm ausdrücklich gedeckt ist.
Lassen Sie sich vom Versicherer eine Bestätigung nach § 106 Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung ausstellen. Die müssen Sie beim Fliegen dabeihaben, auch mit einer Drohne unter 250 Gramm.
249 Gramm klingen harmlos, aber aus 50 Metern Höhe trifft die Drohne mit Wucht auf. Ein Riss in der Windschutzscheibe, ein Kratzer im Lack oder eine Platzwunde bei einem Spaziergänger sind schnell vierstellig, ein bleibender Personenschaden kann sechsstellig werden.
Genau dafür ist die Pflicht da: Die Haftpflicht zahlt berechtigte Forderungen und wehrt unberechtigte ab. Ohne Versicherung zahlen Sie beides selbst.
Wenn Ihre Privathaftpflicht die Mini-Drohne nennt, privat genutzt wird und das Gewicht passt, ist eine zweite Police für die Drohne unter 250 Gramm überflüssig. Doppelt zu zahlen bringt keinen zusätzlichen Schutz.
Eine eigene Drohnenhaftpflicht lohnt sich, wenn Sie Videos verkaufen, Freunde fliegen lassen oder Ihre Privathaftpflicht Drohnen ausschließt.
Fragen und Antworten
Ja, sobald sie im Freien fliegt.
Die Einstufung als Spielzeug befreit nur von der Registrierung, nicht von der Haftpflicht.
Der Halter, meist also die Eltern.
Eine Familien-Privathaftpflicht mit Drohneneinschluss deckt in der Regel auch die Kinder im
Haushalt.
Mindestens 750.000 Rechnungseinheiten nach § 37 Luftverkehrsgesetz.
Gute Tarife decken mehrere Millionen Euro, das kostet kaum mehr.
Ein Bußgeld, der Rahmen reicht bis 50.000 Euro.
Verursachen Sie einen Schaden, zahlen Sie ihn außerdem aus eigener Tasche.
Dort gilt das Recht des Landes: In Spanien ist der Flug unter 250 Gramm meist versicherungsfrei,
in Österreich nur ohne Kamera.
Prüfen Sie, ob Ihr Vertrag im Ausland gilt.
NAMMERT Versicherungsmakler
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Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?
Ist eine Drohnenversicherung Pflicht?
Ja. Wer eine Drohne im Freien fliegt, muss als Halter eine Haftpflichtversicherung haben, ega …
Reicht die Privathaftpflicht für meine Drohne?
Oft ja, aber nur wenn drei Dinge zusammenkommen: Ihre Privathaftpflicht nennt Drohnen ausdrüc …
Muss ich meine Drohne registrieren und brauche ich einen Drohnenführerschein?
Muss ich meine Drohne registrieren? Ja, sobald sie 250 Gramm oder mehr wiegt oder eine Kamera …
Muss ich beim Drohnenflug einen Versicherungsnachweis dabeihaben?
Ja. Wer fliegt, muss beim Drohnenflug einen Versicherungsnachweis dabeihaben: die Bestätigung …
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Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.
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