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Versicherungsmakler / Betriebsarten / Produktion und Industrie

Versicherungen für 3D-Druck-Dienstleister und additive Fertigung

Ein gedrucktes Ersatzteil bricht in der Maschine des Kunden, ein Pulverbrand legt die Lasersinteranlage still, eine CAD-Datei eines Auftraggebers landet im Netz. 3D-Druck-Dienstleister und Betriebe der additiven Fertigung sind Hersteller im Sinne des Produkthaftungsgesetzes, oft für Teile, deren späteren Einsatz sie gar nicht kennen. Hier steht, was dabei versichert sein sollte und was es kostet.

Versicherungen für 3D-Druck-Dienstleister

Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt

Ich drucke nur nach Kundendaten. Hafte ich trotzdem?

Ja, häufig. Wer ein Teil herstellt, ist nach § 4 ProdHaftG Hersteller, auch eines Teilprodukts. Fehler in Material, Druckparametern oder Nachbearbeitung gehen auf Sie. Liegt der Fehler in der Konstruktion des Kunden, kann das entlasten, muss aber erst geklärt werden. Eine Betriebshaftpflicht mit erweiterter Produkthaftpflicht trägt in dieser Zeit die Abwehr unberechtigter Ansprüche.

Was in dieser Branche schiefgeht

  1. 01

    Teil versagt beim Kunden

    Eine gedruckte Halterung bricht, eine Maschine steht, Ausbau, Ersatz und Stillstand kosten den Kunden ein Vielfaches des Teilepreises.

  2. 02

    Unbekannter Einsatzzweck

    Ein Prototyp wird ohne Absprache in Serie oder in sicherheitsrelevante Bauteile eingebaut, etwa im Fahrzeug oder in der Medizintechnik.

  3. 03

    Pulver und Hitze

    Metall- und Kunststoffpulver, Laser und Heizbetten bringen Brand- und Staubexplosionsgefahr in die Halle.

  4. 04

    Maschinenschaden

    Eine defekte Optik, ein Bedienfehler oder Überspannung legt eine Anlage im sechsstelligen Wert still.

  5. 05

    Kundendaten

    Unveröffentlichte Konstruktionen und CAD-Dateien sind Betriebsgeheimnisse. Ein Leck kann Vertragsstrafen und Ansprüche auslösen.

  6. 06

    Versand

    Filigrane Teile brechen auf dem Transport, der Termin beim Kunden platzt.

Risiko-Radar
Haftung 5Feuer und Wasser 4Diebstahl 3Cyber 4Ausfall 4Gesundheit 3

Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.

Welche Versicherungen Sie brauchen

Unverzichtbar

Betriebshaftpflicht

Mit erweiterter Produkthaftpflicht für Ein- und Ausbaukosten, Verbindungs- und Vermischungsschäden sowie Folgeschäden bei gewerblichen Kunden.

Dringend empfohlen

Maschinenversicherung

Für Industriedrucker, Lasersinter- und Metallanlagen gegen Bedienfehler, Kurzschluss und technische Defekte.

Elektronikversicherung

Für kleinere Drucker, Scanner, Rechner und Nachbearbeitungsgeräte, auch bei Überspannung.

Inhaltsversicherung

Für Ausstattung, Material und Ware gegen Feuer, Einbruch und Leitungswasser; Pulverlager und Brandlast offen angeben.

Betriebsunterbrechung

Zahlt laufende Kosten und entgangenen Gewinn, wenn nach einem Brand oder Maschinenschaden nicht gedruckt werden kann.

Cyberversicherung

Für Angriffe auf Server mit Kundendaten, Wiederherstellung und die Abwicklung von Datenlecks.

Sinnvoll je nach Betrieb

Was es kostet: Beispielpreise

Der Beitrag hängt vom Umsatz, den Abnehmerbranchen und den Druckverfahren ab. Kunststoffteile für Modellbau und Design sind günstig zu versichern, Metallteile für Fahrzeugbau oder Medizintechnik deutlich teurer.

VersicherungBeispielRichtwert
BetriebshaftpflichtKleiner Dienstleister mit Kunststoffdruck, Umsatz bis 250.000 Euro, 5 Mio. Euroetwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr
BetriebshaftpflichtIndustriedienstleister mit Metalldruck für Maschinenbau, Umsatz 2 Mio. Euroetwa 3.000 bis 9.000 Euro im Jahr
MaschinenversicherungLasersinteranlage im Wert von 250.000 Euroetwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr
ElektronikversicherungZwanzig Kunststoffdrucker, Scanner und Rechner im Wert von 60.000 Euroetwa 400 bis 900 Euro im Jahr
InhaltsversicherungAusstattung und Material im Wert von 150.000 Euroetwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr
CyberversicherungBetrieb mit zehn Arbeitsplätzen und Kundenportaletwa 600 bis 1.600 Euro im Jahr

Zum Vergleich: Die Produkthaftpflicht eines kleinen Druckdienstleisters kostet im Jahr ungefähr so viel wie eine Rolle Spezialfilament pro Monat.

Richtwerte aus der Angebotspraxis ohne Versicherungsteuer, Stand Oktober 2026.

Die Quellen belegen die genannten Vorschriften; Ihren Beitrag holen wir nach Verfahren,

Abnehmern und Umsatz ein.

Quellen der Preisbeispiele

Unsere Vorschläge: drei Pakete

01

Druckstudio

Für: Kleiner Dienstleister mit Kunststoffdruckern für Prototypen, Modellbau und Design

  • Betriebshaftpflicht
  • Elektronikversicherung
  • Inhaltsversicherung

Zusammen etwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

02

Fertiger

Für: Betrieb mit Industriedruckern, Nachbearbeitung und Serienteilen

  • Betriebshaftpflicht
  • Maschinenversicherung
  • Inhaltsversicherung
  • Betriebsunterbrechung
  • Cyberversicherung

Zusammen etwa 5.000 bis 14.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

03

Metalldruck

Für: Additive Fertigung mit Metallpulver für Maschinenbau, Fahrzeugbau oder Medizintechnik

  • Betriebshaftpflicht
  • Maschinenversicherung
  • Inhaltsversicherung
  • Betriebsunterbrechung
  • Cyberversicherung
  • Transportversicherung

Zusammen individuell, meist ab etwa 12.000 Euro im Jahr

Dieses Paket anfragen

Der schlimmste Tag in der Druckhalle

Sechs Dinge, die in der additiven Fertigung wirklich passieren, hier alle an einem Freitag. Gehen Sie den Tag durch und sehen Sie, wer zahlt.

Schaden bis jetzt192.000 Euro
  1. Eine gedruckte Greiferbacke bricht in der Verpackungsanlage eines Kunden. Ausbau, Ersatz und eine Schicht Stillstand.

    28.000 Euro · Zahlt: Betriebshaftpflicht

  2. Beim Entpacken des Bauraums entzündet sich Metallpulver. Die Anlage ist beschädigt.

    60.000 Euro · Zahlt: Maschinenversicherung

  3. Ruß und Löschpulver in der Halle: Reinigung, Material und Ware müssen ersetzt werden.

    35.000 Euro · Zahlt: Inhaltsversicherung

  4. Drei Wochen ohne Lasersinteranlage: Aufträge müssen fremdvergeben werden.

    40.000 Euro · Zahlt: Betriebsunterbrechung

  5. Ein Angriff verschlüsselt den Dateiserver mit Konstruktionsdaten mehrerer Kunden.

    25.000 Euro · Zahlt: Cyberversicherung

  6. Eine Sendung filigraner Prototypen kommt zerbrochen beim Messestand des Kunden an.

    4.000 Euro · Zahlt: Transportversicherung

Welches Paket hätten Sie gehabt?

Davon bezahlt die Versicherung: 0 Euro
Aus eigener Tasche: 192.000 Euro

Beispielhafte Summen ohne Selbstbeteiligung.

Was gezahlt wird, regeln die Bedingungen.

Konkrete Tipps vom Makler

  1. Fragen Sie nach dem Einsatzzweck und halten Sie ihn im Auftrag fest; sicherheitsrelevante Teile müssen dem Versicherer gemeldet sein.
  2. Achten Sie auf die erweiterte Produkthaftpflicht mit Ein- und Ausbaukosten sowie Verbindungs- und Vermischungsschäden; ohne sie zahlt die Police bei Industriekunden oft wenig.
  3. Prüfen Sie Lieferungen in die USA und nach Kanada; viele Verträge schließen diese Länder aus oder begrenzen sie.
  4. Geben Sie Pulverlager, Absaugung und Brandschutz offen an, sonst drohen Streit und Kürzungen nach einem Brand.
  5. Versichern Sie Industrieanlagen gegen Maschinenschaden mit Neuwert; Ersatzteile und Service sind teuer.
  6. Regeln Sie die Haftung vertraglich mit Ihren Kunden, besonders die Verantwortung für die Konstruktion.

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Produkthaftpflicht im Detail

Norman Nammert vergleicht als Versicherungsmakler die Bausteine der erweiterten Produkthaftpflicht, die bei 3D-Druck den Unterschied machen.

Maschine, Halle und Daten zusammen

Wir stimmen Maschinen-, Inhalts-, Ertragsausfall- und Cyberschutz aufeinander ab, damit keine Lücke zwischen den Verträgen bleibt.

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Seit 1989 in der Versicherungsvermittlung. Die Vergütung zahlt der Versicherer, nicht Ihr Betrieb.

Häufige Fragen

Fragen und Antworten

Bin ich als 3D-Druck-Dienstleister Hersteller?

In der Regel ja.

Nach § 4 ProdHaftG ist Hersteller,

wer ein Endprodukt, einen Grundstoff oder ein Teilprodukt hergestellt hat.

Das gilt auch, wenn Sie nach Daten des Kunden drucken.

Hafte ich auch ohne eigenes Verschulden?

Nach § 1 ProdHaftG ja, für Personenschäden und Schäden an privat genutzten Sachen durch einen

Produktfehler.

Bei Sachschäden trägt der Geschädigte nach § 11 die ersten 500 Euro selbst.

Deckt das Produkthaftungsgesetz Schäden bei gewerblichen Kunden?

Nein, Sachschäden an gewerblich genutzten Sachen und Vermögensschäden erfasst es nicht.

Dafür haften Sie aus Vertrag und Delikt, und dafür braucht es die erweiterte Produkthaftpflicht.

Was kostet die Haftpflicht für einen 3D-Druck-Dienstleister?

Für kleine Betriebe mit Kunststoffdruck etwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr,

für Metalldruck mit Industriekunden eher 3.000 bis 9.000 Euro.

Das sind Richtwerte aus der Angebotspraxis.

Ist ein Pulverbrand versichert?

Über die Inhaltsversicherung und die Maschinenversicherung, wenn das Risiko korrekt angegeben ist.

Den Stillstand danach deckt eine Betriebsunterbrechungsversicherung.

Gibt es eine Höchstgrenze der Produkthaftung?

Für Personenschäden durch dasselbe fehlerhafte Produkt begrenzt § 10 ProdHaftG die Haftung auf 85

Mio.

Euro.

Ansprüche aus Vertrag und Delikt sind davon unabhängig.

NAMMERT Versicherungsmakler

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Die empfohlenen Versicherungen sind angekreuzt.

Ändern Sie, was nicht passt; wir vergleichen.

1Für wen?
2Welche Versicherungen?

Mehrere möglich. Zu jeder Sparte erscheinen die Angaben, die ein Versicherer braucht.

Privat

Gewerbe

3Angaben zu Ihren Wünschen

Betriebshaftpflichtversicherung

Zum Beispiel Elektroinstallation in Wohngebäuden, Café mit Außenbereich, Onlinehandel mit Möbeln

Zum Beispiel Arbeiten beim Kunden, eigene Produkte, Export in die USA, Tanks oder Chemikalien

Inhaltsversicherung für Betriebe

Zum Beispiel Bäckerei mit Café, Steuerbüro, Kfz-Werkstatt

Zum Einkaufspreis, 0 wenn keine Waren

Zum Beispiel Elementarschäden, Kundeneigentum, Werkzeug im Fahrzeug, Betriebsausfall

Betriebsunterbrechungsversicherung

Zum Beispiel Metallbau mit acht Mitarbeitern, Restaurant, Zahnarztpraxis

Umsatz abzüglich Wareneinsatz, Ihr Steuerberater kennt die Zahl

Zum Beispiel Engpassmaschine, Elementarschutz, lange Lieferzeiten

Elektronikversicherung

Zum Beispiel einzelne teure Geräte, Mehrkosten, Ausfall der Praxis

Maschinenversicherung

Heutiger Wiederbeschaffungspreis einschließlich Fracht und Montage

Zum Beispiel Maschinenliste, Leasing, Diebstahlsicherung, Vorschäden

Cyberversicherung für Unternehmen

Faustregel: Kosten von drei bis vier Wochen Stillstand plus Wiederherstellung

4Ihr bisheriger Vertrag
5Wie erreichen wir Sie?

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Maschinenbau

Maschinenbau

Zahlt die Betriebshaftpflicht, wenn beim Kunden wegen unserer Maschine die Produktion steht?

Boot oder Yacht? Dafür gibt es eigene Deckungskonzepte, ebenfalls über Ihren Makler.

Zur Bootsversicherung

Ihr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.

Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.

Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.

Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.

Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.

Erstinformation lesen · Stand

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Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen.

Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.

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Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com

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