Betriebshaftpflicht
Mit erweiterter Produkthaftpflicht für Ein- und Ausbaukosten, Verbindungs- und Vermischungsschäden sowie Folgeschäden bei gewerblichen Kunden.
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Ein gedrucktes Ersatzteil bricht in der Maschine des Kunden, ein Pulverbrand legt die Lasersinteranlage still, eine CAD-Datei eines Auftraggebers landet im Netz. 3D-Druck-Dienstleister und Betriebe der additiven Fertigung sind Hersteller im Sinne des Produkthaftungsgesetzes, oft für Teile, deren späteren Einsatz sie gar nicht kennen. Hier steht, was dabei versichert sein sollte und was es kostet.
Die Frage, die hier fast jeder zuerst stellt
Ja, häufig. Wer ein Teil herstellt, ist nach § 4 ProdHaftG Hersteller, auch eines Teilprodukts. Fehler in Material, Druckparametern oder Nachbearbeitung gehen auf Sie. Liegt der Fehler in der Konstruktion des Kunden, kann das entlasten, muss aber erst geklärt werden. Eine Betriebshaftpflicht mit erweiterter Produkthaftpflicht trägt in dieser Zeit die Abwehr unberechtigter Ansprüche.
Teil versagt beim Kunden
Eine gedruckte Halterung bricht, eine Maschine steht, Ausbau, Ersatz und Stillstand kosten den Kunden ein Vielfaches des Teilepreises.
Unbekannter Einsatzzweck
Ein Prototyp wird ohne Absprache in Serie oder in sicherheitsrelevante Bauteile eingebaut, etwa im Fahrzeug oder in der Medizintechnik.
Pulver und Hitze
Metall- und Kunststoffpulver, Laser und Heizbetten bringen Brand- und Staubexplosionsgefahr in die Halle.
Maschinenschaden
Eine defekte Optik, ein Bedienfehler oder Überspannung legt eine Anlage im sechsstelligen Wert still.
Kundendaten
Unveröffentlichte Konstruktionen und CAD-Dateien sind Betriebsgeheimnisse. Ein Leck kann Vertragsstrafen und Ansprüche auslösen.
Versand
Filigrane Teile brechen auf dem Transport, der Termin beim Kunden platzt.
Einschätzung im Vergleich zu anderen Branchen, 1 gering bis 5 hoch.
Unverzichtbar
Mit erweiterter Produkthaftpflicht für Ein- und Ausbaukosten, Verbindungs- und Vermischungsschäden sowie Folgeschäden bei gewerblichen Kunden.
Dringend empfohlen
Für Industriedrucker, Lasersinter- und Metallanlagen gegen Bedienfehler, Kurzschluss und technische Defekte.
Für kleinere Drucker, Scanner, Rechner und Nachbearbeitungsgeräte, auch bei Überspannung.
Für Ausstattung, Material und Ware gegen Feuer, Einbruch und Leitungswasser; Pulverlager und Brandlast offen angeben.
Zahlt laufende Kosten und entgangenen Gewinn, wenn nach einem Brand oder Maschinenschaden nicht gedruckt werden kann.
Für Angriffe auf Server mit Kundendaten, Wiederherstellung und die Abwicklung von Datenlecks.
Sinnvoll je nach Betrieb
Für Teile auf dem Weg zum Kunden und für Messen.
Der Beitrag hängt vom Umsatz, den Abnehmerbranchen und den Druckverfahren ab. Kunststoffteile für Modellbau und Design sind günstig zu versichern, Metallteile für Fahrzeugbau oder Medizintechnik deutlich teurer.
| Versicherung | Beispiel | Richtwert |
|---|---|---|
| Betriebshaftpflicht | Kleiner Dienstleister mit Kunststoffdruck, Umsatz bis 250.000 Euro, 5 Mio. Euro | etwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr |
| Betriebshaftpflicht | Industriedienstleister mit Metalldruck für Maschinenbau, Umsatz 2 Mio. Euro | etwa 3.000 bis 9.000 Euro im Jahr |
| Maschinenversicherung | Lasersinteranlage im Wert von 250.000 Euro | etwa 1.500 bis 3.500 Euro im Jahr |
| Elektronikversicherung | Zwanzig Kunststoffdrucker, Scanner und Rechner im Wert von 60.000 Euro | etwa 400 bis 900 Euro im Jahr |
| Inhaltsversicherung | Ausstattung und Material im Wert von 150.000 Euro | etwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr |
| Cyberversicherung | Betrieb mit zehn Arbeitsplätzen und Kundenportal | etwa 600 bis 1.600 Euro im Jahr |
Zum Vergleich: Die Produkthaftpflicht eines kleinen Druckdienstleisters kostet im Jahr ungefähr so viel wie eine Rolle Spezialfilament pro Monat.
Richtwerte aus der Angebotspraxis ohne Versicherungsteuer, Stand Oktober 2026.
Die Quellen belegen die genannten Vorschriften; Ihren Beitrag holen wir nach Verfahren,
Abnehmern und Umsatz ein.
01
Druckstudio
Für: Kleiner Dienstleister mit Kunststoffdruckern für Prototypen, Modellbau und Design
Zusammen etwa 800 bis 2.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen02
Fertiger
Für: Betrieb mit Industriedruckern, Nachbearbeitung und Serienteilen
Zusammen etwa 5.000 bis 14.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragen03
Metalldruck
Für: Additive Fertigung mit Metallpulver für Maschinenbau, Fahrzeugbau oder Medizintechnik
Zusammen individuell, meist ab etwa 12.000 Euro im Jahr
Dieses Paket anfragenSechs Dinge, die in der additiven Fertigung wirklich passieren, hier alle an einem Freitag. Gehen Sie den Tag durch und sehen Sie, wer zahlt.
Eine gedruckte Greiferbacke bricht in der Verpackungsanlage eines Kunden. Ausbau, Ersatz und eine Schicht Stillstand.
Beim Entpacken des Bauraums entzündet sich Metallpulver. Die Anlage ist beschädigt.
Ruß und Löschpulver in der Halle: Reinigung, Material und Ware müssen ersetzt werden.
Drei Wochen ohne Lasersinteranlage: Aufträge müssen fremdvergeben werden.
Ein Angriff verschlüsselt den Dateiserver mit Konstruktionsdaten mehrerer Kunden.
Eine Sendung filigraner Prototypen kommt zerbrochen beim Messestand des Kunden an.
Welches Paket hätten Sie gehabt?
Beispielhafte Summen ohne Selbstbeteiligung.
Was gezahlt wird, regeln die Bedingungen.
Produkthaftpflicht im Detail
Norman Nammert vergleicht als Versicherungsmakler die Bausteine der erweiterten Produkthaftpflicht, die bei 3D-Druck den Unterschied machen.
Maschine, Halle und Daten zusammen
Wir stimmen Maschinen-, Inhalts-, Ertragsausfall- und Cyberschutz aufeinander ab, damit keine Lücke zwischen den Verträgen bleibt.
Kostenlos für Sie
Seit 1989 in der Versicherungsvermittlung. Die Vergütung zahlt der Versicherer, nicht Ihr Betrieb.
Fragen und Antworten
In der Regel ja.
Nach § 4 ProdHaftG ist Hersteller,
wer ein Endprodukt, einen Grundstoff oder ein Teilprodukt hergestellt hat.
Das gilt auch, wenn Sie nach Daten des Kunden drucken.
Nach § 1 ProdHaftG ja, für Personenschäden und Schäden an privat genutzten Sachen durch einen
Produktfehler.
Bei Sachschäden trägt der Geschädigte nach § 11 die ersten 500 Euro selbst.
Nein, Sachschäden an gewerblich genutzten Sachen und Vermögensschäden erfasst es nicht.
Dafür haften Sie aus Vertrag und Delikt, und dafür braucht es die erweiterte Produkthaftpflicht.
Für kleine Betriebe mit Kunststoffdruck etwa 400 bis 1.000 Euro im Jahr,
für Metalldruck mit Industriekunden eher 3.000 bis 9.000 Euro.
Das sind Richtwerte aus der Angebotspraxis.
Über die Inhaltsversicherung und die Maschinenversicherung, wenn das Risiko korrekt angegeben ist.
Den Stillstand danach deckt eine Betriebsunterbrechungsversicherung.
Für Personenschäden durch dasselbe fehlerhafte Produkt begrenzt § 10 ProdHaftG die Haftung auf 85
Mio.
Euro.
Ansprüche aus Vertrag und Delikt sind davon unabhängig.
NAMMERT Versicherungsmakler
Die empfohlenen Versicherungen sind angekreuzt.
Ändern Sie, was nicht passt; wir vergleichen.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.

Sind die Spritzgusswerkzeuge meiner Kunden bei mir mitversichert?

Zahlt die Betriebshaftpflicht, wenn beim Kunden wegen unserer Maschine die Produktion steht?

Sind wir auch für Fehler in der Firmware versichert?

Ist die Geige meines Kunden versichert, wenn bei mir eingebrochen wird?
Boot oder Yacht? Dafür gibt es eigene Deckungskonzepte, ebenfalls über Ihren Makler.
Zur BootsversicherungIhr Makler: Norman Nammert, unter der Marke NAMMERT.
Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO.
Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37.
Die NAMMERT Assekuradeur GmbH ist ein eigenes Unternehmen.
Sie vermittelt Ihren Vertrag nicht.
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