Erwerbsunfähigkeitsversicherung: der strenge Schutz, wenn die BU nicht zu haben ist
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen in keinem Beruf mehr drei Stunden am Tag arbeiten können. Sie fragt also nicht nach Ihrem Beruf, sondern nach dem ganzen Arbeitsmarkt. Das macht sie günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber auch deutlich schwerer auszulösen. Wir sagen Ihnen offen, wann sie die richtige Wahl ist und wann nicht.
Ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung so gut wie eine BU?
Nein, und das sollte niemand verschweigen. Die BU zahlt, wenn Sie Ihren eigenen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt erst, wenn Sie in gar keiner Tätigkeit mehr drei Stunden täglich schaffen, also ungefähr dann, wenn auch die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente greift. Sie ist die richtige Lösung, wenn eine BU abgelehnt wurde oder für Ihren Beruf nicht bezahlbar ist. Stiftung Warentest nennt sie für manche Berufe teils deutlich günstiger.
Drei Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: was das praktisch heißt
Der Maßstab ist nicht Ihr Beruf, sondern jede Arbeit, die es auf dem Arbeitsmarkt gibt, vom Pförtner bis zur Telefonistin. Eine Dachdeckerin mit kaputtem Knie, die noch vier Stunden am Tag sitzend arbeiten könnte, ist nicht erwerbsunfähig, auch wenn sie nie wieder aufs Dach steigt. Eine BU würde ihr in diesem Fall die Rente zahlen, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nicht.
Die Bedingungen der Versicherer formulieren die Schwelle nicht alle gleich. Manche zahlen ab genau drei Stunden, andere erst darunter. Bei schweren Krankheiten wie einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, einem Schlaganfall mit bleibenden Folgen oder einer schweren Depression ist die Schwelle oft erreicht. Bei einem kaputten Rücken, einer Allergie oder dem Verlust einer Hand meist nicht.
Was die Rentenversicherung zahlt und warum das nicht reicht
Die gesetzliche Rentenversicherung prüft nach demselben Maßstab: Wer weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann, bekommt die volle Erwerbsminderungsrente, wer drei bis unter sechs Stunden schafft, die halbe. Findet jemand mit halber Erwerbsminderung keine passende Teilzeitstelle, zahlt die Rentenversicherung unter Umständen die volle Rente, die sogenannte Arbeitsmarktrente.
Voraussetzung sind in der Regel fünf Jahre Versicherungszeit, davon drei Jahre Pflichtbeiträge in den letzten fünf Jahren. Neu bewilligte Erwerbsminderungsrenten lagen 2025 nach dem Jahresbericht der Deutschen Rentenversicherung im Schnitt bei rund 1.067 Euro im Monat. Die private Erwerbsunfähigkeitsrente kommt obendrauf und setzt keine Beitragsjahre in der Rentenversicherung voraus, was vor allem Selbstständigen hilft.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist der stärkste Schutz, weil sie an Ihrem eigenen Beruf misst. Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn eine festgelegte Fähigkeit verloren ist, etwa Gehen, Sehen oder Greifen, und lässt psychische Erkrankungen oft außen vor. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung fragt nach der Ursache gar nicht, sondern nur danach, ob überhaupt noch Arbeit möglich ist.
Daraus folgt eine einfache Reihenfolge: zuerst die BU versuchen, notfalls mit anonymer Risikovoranfrage. Ist sie nicht zu bekommen oder nicht zu bezahlen, die Grundfähigkeits- und die Erwerbsunfähigkeitsversicherung nebeneinander prüfen. Für körperlich arbeitende Menschen passt oft die Grundfähigkeit besser, für Menschen mit Sorge vor psychischen Erkrankungen eher die Erwerbsunfähigkeit.
Was versichert ist
Monatliche Rente bei Erwerbsunfähigkeit durch Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall
Psychische Erkrankungen, sofern sie die Arbeitsfähigkeit unter die Schwelle drücken
Befreiung von der Beitragszahlung während des Leistungsbezugs
Rückwirkende Leistung ab Beginn der Erwerbsunfähigkeit, je nach Tarif
Pflegebedürftigkeit als eigener Leistungsauslöser, je nach Tarif
Nachversicherung ohne neue Gesundheitsprüfung bei bestimmten Anlässen, je nach Tarif
Garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall, wenn vereinbart
Was nicht versichert ist
Der Verlust nur des eigenen Berufs, solange irgendeine Tätigkeit drei Stunden täglich möglich ist
Teilweise Einschränkung, etwa vier oder fünf Stunden Restleistung am Tag
Vorerkrankungen, die beim Antrag verschwiegen wurden
Leistungsausschlüsse, die der Versicherer bei Annahme vereinbart hat
Vorsätzlich herbeigeführte Gesundheitsschäden
Leistungen über das vereinbarte Endalter hinaus
Wer sie braucht
Menschen, deren BU-Antrag abgelehnt oder nur mit großen Ausschlüssen angeboten wurde
Berufe mit hoher BU-Risikogruppe, für die der BU-Beitrag nicht tragbar ist
Selbstständige ohne Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente
Wer neben einer kleinen BU einen zusätzlichen Grundschutz für den schweren Fall will
Wer vor allem Sorge vor psychischen Erkrankungen hat, die eine Grundfähigkeitsversicherung nicht erfasst
Wer sie nicht braucht
Wer eine bezahlbare BU bekommt, denn sie leistet in viel mehr Fällen
Wer genug Vermögen hat, um bis zur Altersrente ohne Arbeitseinkommen auszukommen
Pech-Rad
Drehen Sie am Rad des Pechs
Sechs Schäden, die wirklich passieren: Das Rad wählt Ihren und zeigt, wer zahlt.
Kosten:
Billigtarif Starker Tarif
Alle sechs Fälle ansehen
Schwere Depression, arbeitsunfähig, bei 1.500 € Monatsrente: 18.000 € im Jahr. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Ist absehbar, dass keine drei Stunden Arbeit möglich sind, zahlt der Tarif. Mit Prognose auf Dauer dauert der Nachweis länger, mit sechs Monaten Prognose fließt die Rente früher.
Dachdecker mit kaputtem Knie, kein Geld, solange Sitzarbeit möglich ist. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt nicht. Er kann nie wieder aufs Dach, aber noch sechs Stunden im Büro arbeiten. Das ist Berufsunfähigkeit, keine Erwerbsunfähigkeit. Hier hilft nur eine BU oder eine Grundfähigkeitsversicherung.
Schlaganfall mit Lähmung, Monatsrente bis zum Endalter, bei langer Restlaufzeit sechsstellig. Billigtarif: zahlt, Starker Tarif: zahlt. Bleibende Lähmung und Sprachstörung lassen kaum Arbeit zu. Das ist der Fall, für den die Erwerbsunfähigkeitsversicherung gemacht ist.
Genau drei Stunden Restleistung, volle Monatsrente oder gar nichts. Billigtarif: zahlt nicht, Starker Tarif: zahlt. Tarife, die erst unter drei Stunden zahlen, lehnen hier ab. Tarife, die drei Stunden oder weniger genügen lassen, zahlen.
Pflegegrad nach Unfall, Monatsrente plus Pflegekosten. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Meist ist dann auch Erwerbsunfähigkeit gegeben. Mit eigener Pflegeleistung zahlt der Tarif ohne Streit über Arbeitsstunden.
Krebs mit 62, Vertrag endet mit 63, vier Jahre Rente Unterschied, bei 1.200 € rund 57.600 €. Billigtarif: zahlt teilweise, Starker Tarif: zahlt. Endet die Leistungsdauer früh, ist mit 63 Schluss. Wer bis 67 versichert ist, bekommt die Rente bis zum Beginn der Altersrente.
Was sie kostet
Weil der Versicherer erst zahlt, wenn kaum noch Arbeit möglich ist, fällt der Beitrag niedriger aus als bei einer BU mit gleicher Rente. Der Abstand ist für körperliche Berufe am größten, weil die BU dort teuer ist und die Erwerbsunfähigkeitsversicherung den Beruf weniger stark gewichtet.
Wovon der Beitrag abhängt
Eintrittsalter und Gesundheitszustand
Höhe der monatlichen Rente
Vertragslaufzeit und Leistungsdauer, meist bis 67
Beruf, bei vielen Tarifen gröber eingestuft als in der BU
Raucherstatus
Dynamik vor und nach dem Leistungsfall
Wir nennen keine Beitragsspanne, weil Alter, Gesundheit und Rentenhöhe den Preis bestimmen. Ihr Beitrag steht erst im Angebot fest.
Die Tariflinien am Markt
01
Selbstständige Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Eigenständiger Vertrag mit Rente bei Erwerbsunfähigkeit und Beitragsbefreiung. Der übliche Weg, wenn die BU nicht in Frage kommt.
02
Erwerbsunfähigkeit mit Pflege und Dynamik
Zusätzlich eigene Leistung bei Pflegebedürftigkeit, garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall und Nachversicherungsgarantien.
03
Erwerbsunfähigkeit als Zusatz
Als Baustein zu einer Risikolebens- oder Rentenversicherung. Bindet beide Verträge aneinander, wer einen kündigt, verliert oft auch den anderen Schutz.
Woran Sie einen guten Tarif erkennen
Kriterium
Mindeststandard
Starker Tarif
Warum das zählt
Schwelle in den Bedingungen
weniger als drei Stunden täglich
drei Stunden oder weniger täglich
Die eine Stunde Unterschied entscheidet im Grenzfall, ob überhaupt etwas gezahlt wird.
Prognosezeitraum
voraussichtlich dauerhaft
sechs Monate, mit rückwirkender Leistung ab Beginn
Eine Prognose auf Dauer ist schwerer nachzuweisen als eine über sechs Monate, und die Rente kommt später.
Leistungsdauer
bis 60 oder 63
bis 67
Die Lücke bis zur Altersrente lässt sich später nicht mehr schließen.
Nachversicherungsgarantie
bei Heirat und Geburt
zahlreiche Anlässe, auch Gehaltssprung und Selbstständigkeit
Die Rente soll mit dem Einkommen wachsen, ohne dass Sie erneut Gesundheitsfragen beantworten müssen.
Pflegebedürftigkeit
keine eigene Leistung
Rente auch bei Pflegegrad, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit
Wer pflegebedürftig wird, soll nicht noch über Arbeitsstunden streiten müssen.
Stundung und Beitragspause
Stundung bei Zahlungsschwierigkeiten
zinslose Stundung, auch bei Elternzeit und Arbeitslosigkeit
Ein gekündigter Vertrag ist mit neuer Gesundheitsprüfung oft nicht wieder zu bekommen.
Garantiesteigerung im Leistungsfall
keine
garantierte jährliche Steigerung der laufenden Rente
Über viele Jahre verliert eine feste Rente sonst einen großen Teil ihrer Kaufkraft.
Anbieter im Überblick
Erwerbsunfähigkeitsversicherungen bieten deutlich weniger Lebensversicherer an als Berufsunfähigkeitsversicherungen. Die Gesellschaften unten tauchen in den Ratings der Analysehäuser für diese Sparte auf. Die Liste ist ein Marktüberblick und sagt nichts darüber, mit wem wir zusammenarbeiten.
Versicherer
Einordnung
Continentale
Teil des Continentale Versicherungsverbunds, Außendienst und Makler
Dialog
Spezialversicherer für biometrische Risiken, Maklervertrieb
Europa
Direktversicherer aus Köln
Hannoversche
Direktversicherer, Teil der VHV Gruppe
HDI
Teil des Talanx-Konzerns, Vertreter und Makler
WWK
Versicherungsverein aus München, Außendienst und Makler
Volkswohl Bund
Versicherungsverein aus Dortmund, Maklervertrieb
Zurich
Lebensversicherer der Zurich-Gruppe in Deutschland
Eigener Vertrag nur für das Risiko, gar nicht mehr arbeiten zu können. Unabhängig von einem Sparvertrag und deshalb am flexibelsten.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Misst am eigenen Beruf und zahlt deshalb viel früher. Wenn sie zu bekommen und zu bezahlen ist, die bessere Wahl.
Grundfähigkeitsversicherung
Zahlt beim Verlust festgelegter Fähigkeiten wie Gehen, Sehen oder Greifen. Gut für körperliche Berufe, schwach bei psychischen Erkrankungen.
Schwere-Krankheiten-Versicherung
Zahlt eine Einmalsumme bei Diagnosen wie Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ergänzt eine Rente, ersetzt sie aber nicht.
Unfallversicherung mit Rente
Leistet nur nach Unfällen, nicht bei Krankheit. Als Ersatz für den Einkommensschutz ungeeignet, als Ergänzung möglich.
Mythos oder Wahrheit
Was stimmt, was nicht?
Fünf Sätze, die man über diese Versicherung hört. Tippen Sie zuerst, dann lösen wir auf.
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann.
Das stimmt nicht.
Falsch. Das leistet die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt erst, wenn keine Tätigkeit mehr drei Stunden täglich möglich ist.
Für die Erwerbsunfähigkeitsversicherung gibt es keine Gesundheitsfragen.
Das stimmt nicht.
Falsch. Auch hier fragt der Versicherer nach Vorerkrankungen. Die Prüfung ist oft etwas milder als bei der BU, und mancher, den die BU ablehnt, wird hier angenommen.
Die Schwelle von drei Stunden kennt auch die gesetzliche Rentenversicherung.
Das stimmt.
Stimmt. Unter drei Stunden täglich gibt es die volle Erwerbsminderungsrente. Private und gesetzliche Leistung greifen deshalb ungefähr im selben Fall, die Versicherer prüfen aber getrennt.
Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist günstiger als eine BU mit gleicher Rente.
Das stimmt.
Stimmt. Stiftung Warentest nennt sie für manche Berufe teils deutlich günstiger. Der Preis dafür ist die viel höhere Hürde im Leistungsfall.
Psychische Erkrankungen sind bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ausgeschlossen.
Das stimmt nicht.
Falsch. Die Ursache spielt keine Rolle. Zählt allein, ob noch drei Stunden Arbeit möglich sind, zahlt der Tarif auch bei einer schweren psychischen Erkrankung. Darin liegt ihr Vorteil gegenüber vielen Grundfähigkeitstarifen.
Häufige Fehler beim Abschluss
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung abschließen, ohne vorher eine BU ernsthaft geprüft zu haben
Annehmen, sie zahle schon, wenn der eigene Beruf nicht mehr geht
Gesundheitsfragen leichtfertig beantworten, weil der Schutz ja nur ein Ersatz sei
Die Leistungsdauer vor 67 enden lassen
Die Rente so niedrig wählen, dass sie zusammen mit der Erwerbsminderungsrente die festen Kosten nicht trägt
Häufig gefragt
Fragen und Antworten
Wann bin ich erwerbsunfähig im Sinne der Versicherung?
Wenn Sie wegen Krankheit, Unfall oder Kräfteverfall voraussichtlich auf Dauer,
bei guten Tarifen für mindestens sechs Monate,
keine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mehr drei Stunden täglich ausüben können.
Ihr bisheriger Beruf und Ihre Ausbildung spielen dabei kaum eine Rolle.
Zahlt die Erwerbsunfähigkeitsversicherung bei psychischen Erkrankungen?
Ja, die Ursache ist egal.
Entscheidend ist allein, ob Sie noch drei Stunden täglich arbeiten können.
Eine schwere Depression kann diese Schwelle erreichen,
eine leichtere mit vier oder fünf Stunden Restleistung nicht.
Muss ich Gesundheitsfragen beantworten?
Ja.
Die Prüfung ist bei vielen Tarifen etwas weniger streng als bei der BU, entfällt aber nicht.
Falsche Angaben können den Versicherer später zum Rücktritt berechtigen, genau wie bei der BU.
Kann ich die Erwerbsunfähigkeitsversicherung später in eine BU umwandeln?
In der Regel nur mit neuer Gesundheitsprüfung.
Einzelne Tarife bieten eine Umstiegsoption an,
deren Bedingungen Sie vor Abschluss genau lesen sollten.
Sinnvoller ist meist, die BU zuerst zu versuchen.
Bekomme ich Erwerbsminderungsrente und private Rente gleichzeitig?
Ja.
Die private Rente wird nicht auf die gesetzliche angerechnet.
Die Versicherer prüfen aber selbst und sind nicht an den Bescheid der Rentenversicherung gebunden,
es sei denn,
der Tarif sieht das ausdrücklich vor.
Für wen ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung die richtige Wahl?
Für Menschen, die keine bezahlbare BU bekommen, und für Selbstständige ohne gesetzlichen Anspruch.
Stiftung Warentest hält den deutlich günstigeren Erwerbsunfähigkeitsschutz gerade für
Selbstständige teils sogar für sinnvoller.
Wie hoch sollte die Rente sein?
So hoch, dass sie zusammen mit einer möglichen Erwerbsminderungsrente Miete,
laufende Kosten sowie Kranken- und Pflegeversicherung deckt.
Wer keinen gesetzlichen Anspruch hat, sollte mit der privaten Rente allein rechnen.
Was ist der Unterschied zur Grundfähigkeitsversicherung?
Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt,
wenn eine bestimmte Fähigkeit verloren ist, auch wenn Sie noch arbeiten könnten.
Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt,
wenn Sie gar nicht mehr arbeiten können, egal welche Fähigkeit fehlt.
Wer körperlich arbeitet, ist oft mit der Grundfähigkeit besser bedient.
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