Alles zur Versicherung: Risikoleben
Wie hoch sollte die Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung sein?
Versicherungen
Bootsversicherung, alle Bootstypen Haftpflicht Kasko Rechtsschutz Insassen-Unfall Yacht und Superyacht Für Gewerbekunden Alle anderen Versicherungen (Makler) Nach Revier Nur Haftpflicht? Nach Werft Oldtimer und SonderfälleWechseln
Bootsversicherung vergleichen Police prüfen lassen Wechsel übernehmen lassenÜber uns
Wer wir sind Wann wir nicht passen Wer trägt Ihr Risiko? KontaktWissen
Wissen A bis Z Spiele und Werkstücke Rechner und Werkzeuge Branchennachrichten Warnlage Gefahrenstellen Fahrtgebiet und Standort Gestohlen gemeldet Magazin und PodcastIm Schadenfall
Schaden melden Notruf 03375 / 29 28 95 Kunden-Login Beitrag berechnenVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Risikoleben
Kurz gesagt
Einkommensteuer fällt auf die Todesfallleistung nicht an. Erbschaftsteuer dagegen schon, wenn der Verstorbene selbst Versicherungsnehmer war. Ehepartner haben 500.000 Euro frei, Kinder 400.000 Euro, nicht verheiratete Partner nur 20.000 Euro. Wer über Kreuz versichert, bekommt die Summe ganz steuerfrei ausgezahlt.
Rechenbeispiele nach den geltenden Freibeträgen und Steuersätzen, jeweils ohne weiteres Vermögen von derselben Person.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Ehepartner erhält 250.000 Euro über das Bezugsrecht | 0 Euro Steuer, Freibetrag 500.000 Euro |
| Kind erhält 300.000 Euro über das Bezugsrecht | 0 Euro Steuer, Freibetrag 400.000 Euro |
| Nicht verheirateter Partner erhält 150.000 Euro, klassisches Bezugsrecht | rund 39.000 Euro Steuer |
| Nicht verheirateter Partner erhält 250.000 Euro, klassisches Bezugsrecht | rund 69.000 Euro Steuer |
| Dasselbe Paar, aber über Kreuz versichert | 0 Euro Steuer bei jeder Summe |
Eigene Rechenbeispiele nach den im Erbschaftsteuergesetz genannten Freibeträgen und Steuersätzen, Stand September 2026. Ihr Fall kann anders liegen, etwa durch weitere Erwerbe oder den Versorgungsfreibetrag. Das ist keine Steuerberatung.
Rechenbeispiel
Sie hat den Vertrag auf ihr eigenes Leben abgeschlossen und ihn als Bezugsberechtigten eingetragen. Nach ihrem Tod rechnet das Finanzamt so.
| Todesfallsumme | 250.000 Euro |
| Freibetrag Steuerklasse III | 20.000 Euro |
| Steuerpflichtiger Erwerb | 230.000 Euro |
| Steuersatz 30 Prozent | 69.000 Euro Erbschaftsteuer |
Beim Partner kommen 181.000 Euro an. Hätten beide über Kreuz versichert, wären es die vollen 250.000 Euro gewesen.
Das Einkommensteuergesetz besteuert bei Lebensversicherungen den Ertrag, wenn der Vertrag erlebt oder zurückgekauft wird. Die Leistung im Todesfall steht dort nicht.
Eine Risikolebensversicherung zahlt ausschließlich im Todesfall. Sie kommt deshalb ohne Abzug von Einkommensteuer oder Abgeltungsteuer bei den Hinterbliebenen an. Sie müssen die Summe auch nicht in der Einkommensteuererklärung angeben.
Wer einen Vertrag abschließt und einen anderen Menschen als Bezugsberechtigten einträgt, verschafft diesem Menschen bei seinem Tod einen Vermögensvorteil. Genau das gilt nach § 3 Absatz 1 Nummer 4 Erbschaftsteuergesetz als Erwerb von Todes wegen.
Die Summe zählt dann zum steuerpflichtigen Erwerb, auch wenn sie am Nachlass und am Testament vorbeigeht. Entscheidend ist, wer den Vertrag als Versicherungsnehmer hielt, nicht wer versichert war.
Wie viel davon steuerfrei bleibt, hängt vom Verhältnis zum Verstorbenen ab.
| Empfänger | Freibetrag | Steuersatz auf die ersten 75.000 Euro darüber |
|---|---|---|
| Ehepartner oder eingetragener Lebenspartner | 500.000 Euro | 7 Prozent |
| Kind oder Stiefkind | 400.000 Euro | 7 Prozent |
| Enkelkind | 200.000 Euro | 7 Prozent |
| Geschwister, Nichte, Neffe | 20.000 Euro | 15 Prozent |
| Nicht verheirateter Partner, Freund | 20.000 Euro | 30 Prozent |
Bei der Über-Kreuz-Versicherung schließt jeder Partner einen eigenen Vertrag auf das Leben des anderen ab. Sie sind dann selbst Versicherungsnehmer, Beitragszahler und Empfänger der Leistung.
Stirbt Ihr Partner, bekommen Sie Geld aus Ihrem eigenen Vertrag. Es gibt keinen Erwerb von Todes wegen, also auch keine Erbschaftsteuer, egal wie hoch die Summe ist.
Damit das Finanzamt mitspielt, muss jeder seine Beiträge vom eigenen Konto zahlen. Läuft alles über ein Gemeinschaftskonto, kann das Amt darin eine Schenkung sehen und die Gestaltung kippen. Das lohnt sich vor allem für unverheiratete Paare und für Geschäftspartner.
Mit dem Bezugsrecht bestimmen Sie, wer das Geld bekommt. Ohne Eintrag fließt die Summe in den Nachlass und wird unter allen Erben aufgeteilt, was in einer Erbengemeinschaft schnell dauert.
Ein widerrufliches Bezugsrecht können Sie jederzeit ändern. Ein unwiderrufliches nur mit Zustimmung des Begünstigten. Das ist bei Trennungen wichtig: Ein alter Eintrag auf den früheren Partner bleibt gültig, bis Sie ihn ändern.
Die Freibeträge gelten für alles zusammen, was Sie von derselben Person erhalten, und sie gelten für zehn Jahre. Wer schon eine Immobilie erbt, hat für die Todesfallsumme oft nichts mehr frei.
Für überlebende Ehepartner und für Kinder gibt es zusätzlich einen besonderen Versorgungsfreibetrag nach § 17 Erbschaftsteuergesetz, bei Ehepartnern 256.000 Euro. Er wird aber um den Wert steuerfreier Hinterbliebenenrenten gekürzt und ist bei gesetzlich Rentenversicherten deshalb oft aufgebraucht.
Wir sind Assekuradeur und keine Steuerberatung. Bei großen Summen lassen Sie die Gestaltung bitte vorher steuerlich prüfen.
Fragen und Antworten
In der Einkommensteuererklärung nicht. Fällt Erbschaftsteuer an, müssen Sie den Erwerb dem Finanzamt anzeigen. Die Auszahlung wird ohnehin gemeldet.
Meist nicht, weil der Freibetrag von 500.000 Euro für übliche Summen reicht. Eng wird es erst, wenn zusätzlich eine Immobilie oder größeres Vermögen dazukommt.
Zwei getrennte Verträge: Sie versichern das Leben Ihres Partners, er versichert Ihres. Jeder zahlt seinen eigenen Beitrag und bekommt im Ernstfall Geld aus dem eigenen Vertrag.
Ein Wechsel des Versicherungsnehmers ist bei vielen Anbietern möglich, kann aber selbst als Schenkung gewertet werden. Lassen Sie das vorher steuerlich prüfen.
Sie zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen. Bei Angestellten ist der Höchstbetrag durch Kranken- und Pflegeversicherung fast immer schon ausgeschöpft, dann bringt der Eintrag nichts.
Bei der Erbschaftsteuer ja, dieselben Regeln. Bei der Einkommensteuer nein: Wird der Vertrag erlebt oder zurückgekauft, wird der Ertrag besteuert.
Die Summe fällt in den Nachlass. Sie wird unter den Erben aufgeteilt, haftet für Schulden des Verstorbenen und kann in einer Erbengemeinschaft lange blockiert bleiben.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen mehrere Versicherer und melden uns mit einem Vorschlag. Für Sie kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Risikoleben
Wie hoch sollte die Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung sein?
Wann ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll?
Sinnvoll ist sie, wenn andere von Ihrem Einkommen abhängen: Kinder, ein Partner mit weniger Einkommen oder ein gemeins …
Was kostet eine Risikolebensversicherung?
Mit 30 Jahren als Nichtraucher zahlen Sie für 200.000 Euro über 30 Jahre meist 9 bis 16 Euro im Monat. Raucher zahlen …
Wie sichere ich einen Immobilienkredit ab?
Es gibt drei Wege: eine eigene Risikolebensversicherung mit fallender oder konstanter Summe, eine Restschuldversicheru …
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich. Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen: Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist bei uns eingegangen. Sie möchten nicht warten? Rufen Sie uns an: 03375 / 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen