Alles zur Versicherung: Rechtsschutz
Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?
Versicherungen
Bootsversicherung, alle Bootstypen Haftpflicht Kasko Rechtsschutz Insassen-Unfall Yacht und Superyacht Für Gewerbekunden Alle anderen Versicherungen (Makler) Nach Revier Nur Haftpflicht? Nach Werft Oldtimer und SonderfälleWechseln
Bootsversicherung vergleichen Police prüfen lassen Wechsel übernehmen lassenÜber uns
Wer wir sind Wann wir nicht passen Wer trägt Ihr Risiko? KontaktWissen
Wissen A bis Z Spiele und Werkstücke Rechner und Werkzeuge Branchennachrichten Warnlage Gefahrenstellen Fahrtgebiet und Standort Gestohlen gemeldet Magazin und PodcastIm Schadenfall
Schaden melden Notruf 03375 / 29 28 95 Kunden-Login Beitrag berechnenVersicherungsmakler / Versicherungsfragen / Rechtsschutz
Kurz gesagt
Eine Rechtsschutzversicherung ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Sammlung von Bausteinen. Die vier wichtigsten sind Privat, Beruf, Verkehr und Miete. Dazu kommen Steuer, Sozialrecht, Strafrecht nur bei fahrlässigen Taten, Datenschutz sowie Erb- und Familienrecht, letztere meist nur als Beratung. Entscheidend ist nicht das Wort Rechtsschutz, sondern welche Bausteine in Ihrer Police stehen.
Richtwerte aus veröffentlichten Tarifbeispielen und aus Kostenrechnern für Gerichts- und Anwaltsgebühren, damit Sie Beitrag und Nutzen vergleichen können.
| Beispiel | Richtwert |
|---|---|
| Paket Privat, Beruf und Verkehr, Single | etwa 240 bis 680 Euro im Jahr |
| Paket Privat, Beruf und Verkehr, Familie | etwa 260 bis 820 Euro im Jahr |
| Dasselbe Paket zusätzlich mit Wohnen und Miete, Familie | etwa 320 bis 850 Euro im Jahr |
| Nur Verkehrsrechtsschutz, ohne übriges Paket | etwa 65 bis 180 Euro im Jahr |
| Mietrechtsschutz für Mieter als einzelner Baustein | etwa 6 bis 7 Euro im Monat |
| Selbstbeteiligung ganz weglassen statt 150 Euro | etwa 85 Euro mehr im Jahr |
| Verfahren um 5.000 Euro Streitwert, erste Instanz verloren | etwa 2.670 Euro Gesamtrisiko |
| Verfahren um 10.000 Euro Streitwert, erste Instanz verloren | etwa 4.775 Euro Gesamtrisiko |
Richtwerte, Stand September 2026, aus öffentlich genannten Tarifbeispielen und aus Kostenrechnern nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und dem Gerichtskostengesetz. Die Zuordnung einzelner Beitragsanteile zu einzelnen Bausteinen in der Tabelle ist ein Richtwert aus der Angebotspraxis. Ihr Beitrag hängt von Bausteinen, Familienstand und Selbstbeteiligung ab; das genaue Angebot holen wir ein.
Rechenbeispiel
So setzt sich der Beitrag aus einzelnen Bausteinen zusammen, mit 150 Euro Selbstbeteiligung.
| Privat und Beruf im Paket | etwa 190 bis 300 Euro |
| Verkehrsrechtsschutz | etwa 65 bis 180 Euro |
| Mietrechtsschutz als Mieterin | etwa 70 bis 90 Euro |
| Steuer- und Vermieterschutz bewusst weggelassen | 0 Euro |
Zusammen etwa 325 bis 570 Euro im Jahr. Ein verlorener Streit um 5.000 Euro kostet allein rund 2.670 Euro, also mehr als vier Jahresbeiträge.
Versicherer bauen den Rechtsschutz wie einen Werkzeugkasten zusammen. Jeder Baustein deckt genau einen Lebensbereich ab, und was nicht drin ist, zahlt die Police auch nicht. Wer nur Verkehrsrechtsschutz hat und mit dem Arbeitgeber streitet, steht ohne Deckung da.
Die Preise in der Tabelle sind Anteile am Gesamtbeitrag. Verkehr und Miete lassen sich bei vielen Anbietern einzeln kaufen, der Berufsbaustein fast nie: Er ist der teuerste Teil und kommt meist nur im Paket mit dem Privatrechtsschutz.
| Baustein | Typische Fälle | Anteil am Beitrag im Jahr | Lohnt sich für |
|---|---|---|---|
| Privatrechtsschutz | Kaufvertrag, Handwerker, Reise, Arzthaftung, Nachbarstreit | etwa 60 bis 150 Euro | fast jeden, er ist die Grundlage der Police |
| Berufsrechtsschutz | Kündigung, Abmahnung, Arbeitszeugnis, offener Lohn | meist nur im Paket, der teuerste Teil | Arbeitnehmer ohne Gewerkschaft |
| Verkehrsrechtsschutz | Unfall, Bußgeld, Führerschein, Streit nach dem Autokauf | etwa 65 bis 180 Euro, einzeln erhältlich | alle mit Auto, Motorrad oder Pedelec |
| Mietrechtsschutz für Mieter | Nebenkosten, Mängel, Mieterhöhung, Kündigung der Wohnung | etwa 70 bis 90 Euro | Mieter, besonders in teuren Städten |
| Vermieterrechtsschutz | Mietrückstand, Eigenbedarf, Räumung | deutlich mehr, steigt mit jeder Wohnung | nur wer selbst vermietet |
| Steuerrechtsschutz | Streit mit dem Finanzamt vor dem Finanzgericht | oft im Paket enthalten | Selbstständige, Vermieter, Menschen mit Kapitalerträgen |
| Sozialrechtsschutz | Rente, Pflegegrad, Krankengeld, Grad der Behinderung | oft im Paket enthalten | Familien und ältere Versicherte |
Der Wohnbaustein heißt oft einfach Mietrechtsschutz, meint aber in der Grundform nur den Mieter gegen den Vermieter. Streit um die Nebenkostenabrechnung, um Schimmel, um eine Mieterhöhung oder um eine Kündigung ist damit gedeckt.
Wer selbst eine Wohnung vermietet, braucht einen eigenen Baustein. Er kostet erheblich mehr, und der Beitrag steigt mit jeder vermieteten Einheit. Eigentümer, die selbst in ihrer Wohnung leben und nichts vermieten, brauchen den Wohnbaustein oft gar nicht: Streit mit Handwerkern steckt schon im Privatrechtsschutz.
Steuerrechtsschutz greift erst vor dem Finanzgericht, nicht beim Einspruch gegen den Steuerbescheid. Sozialrechtsschutz zahlt den Weg zum Sozialgericht, etwa wenn der Pflegegrad zu niedrig ausfällt. Strafrechtsschutz deckt nur fahrlässige Taten: Bei Vorsatz zahlt die Police nichts, und wird aus Fahrlässigkeit im Verfahren Vorsatz, müssen Sie das Geld zurückgeben.
Datenrechtsschutz klingt modern, führt in der Praxis aber selten zu Verfahren. Erb- und Familienrecht sind fast immer nur als Beratung gedeckt, also als Gespräch mit einem Anwalt, nicht als Prozess. Wer wegen eines Erbstreits oder einer Scheidung eine Police abschließt, wird enttäuscht.
Übernommen werden die Gebühren Ihres Anwalts, die Gerichtskosten, Kosten für Gutachter und Sachverständige, Zeugengeld, Übersetzungen und Reisekosten zum Gericht. Verlieren Sie den Prozess, zahlt die Police auch den Anwalt der Gegenseite. Viele Tarife übernehmen zusätzlich eine Mediation, also die Einigung mit einem neutralen Vermittler ohne Gericht.
Wichtig ist die Grenze: Erstattet werden die gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, die sich am Streitwert bemessen. Vereinbart Ihr Anwalt ein Stundenhonorar darüber, zahlen Sie die Differenz selbst. Nicht gezahlt werden außerdem Bußgelder, Geldstrafen und der Betrag, um den es im Streit überhaupt geht.
Für die meisten Bausteine gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Das betrifft Arbeitsrecht, Mietrecht, Vertragsrecht, Steuerrecht und Sozialrecht. Ein Streit, der in diesen drei Monaten beginnt, ist nicht gedeckt, auch wenn Sie den Anwalt erst später einschalten.
Ohne Wartezeit sind meist der Verkehrsrechtsschutz, Schadenersatz nach einem Unfall und der Strafrechtsschutz. Wer lückenlos von einem anderen Rechtsschutzvertrag wechselt, bekommt die Wartezeit in der Regel angerechnet: Der neue Versicherer erkennt die Zeit beim alten an.
Vermieterrechtsschutz ist überflüssig, wenn Sie nichts vermieten. Steuerrechtsschutz bringt Angestellten mit einer einfachen Steuererklärung fast nie etwas. Datenrechtsschutz ist in vielen Tarifen eher ein Schaufenster als eine Leistung.
Beim Berufsbaustein gilt: Gewerkschaftsmitglieder bekommen Rechtsschutz im Arbeitsrecht bereits über ihre Gewerkschaft, Beamte streiten selten vor dem Arbeitsgericht. Und wer gar kein Fahrzeug führt, auch kein Pedelec, kann den Verkehrsbaustein weglassen, verliert damit aber den Schutz als Fußgänger und Fahrgast nach einem Unfall.
Fragen und Antworten
Nein. Dafür brauchen Sie den Berufsbaustein. Er ist der teuerste Teil und meist nur im Paket mit dem Privatrechtsschutz zu haben.
Nur fahrlässige Taten, etwa einen Unfall. Bei Vorsatz zahlt die Police nicht, und wenn sich im Verfahren Vorsatz herausstellt, müssen Sie die Kosten zurückzahlen.
Ja. Verlieren Sie den Prozess, übernimmt sie neben Ihrem Anwalt und dem Gericht auch den Anwalt der Gegenseite, im Rahmen der gesetzlichen Gebühren.
In vielen Tarifen ja, oft mit einer eigenen Höchstsumme je Fall. Das lohnt sich, weil eine Einigung meist schneller und günstiger ist als ein Urteil.
Im Familientarif ja. Mitversichert sind in der Regel der Ehe- oder Lebenspartner im gemeinsamen Haushalt und unverheiratete Kinder bis zum Ende der ersten Berufsausbildung.
Oft ja. Der Baustein gilt auch für Sie als Radfahrer, Fußgänger, Mitfahrer und Fahrgast, etwa wenn Sie nach einem Unfall Schadenersatz durchsetzen müssen.
Der ist beim eigenen Grundstück fast überall ausgeschlossen, auch mit Wohnbaustein. Hier hilft kein Rechtsschutz, sondern nur eine gute Vertragsprüfung vorher.
NAMMERT Versicherungsmakler
Wir vergleichen mehrere Versicherer und melden uns mit einem Vorschlag. Für Sie kostenlos, die Vergütung zahlt der Versicherer.
Danke, Ihre Anfrage ist bei uns.
Wir melden uns innerhalb eines Werktags. Wenn etwas eilt: 03375 / 29 12 77.
Alles zur Versicherung: Rechtsschutz
Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?
Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung?
Eine Rechtsschutzversicherung lohnt sich vor allem für Arbeitnehmer, Mieter und Autofahrer, denn Streit im Job, mit de …
Was kostet eine Rechtsschutzversicherung?
Ein Rechtsschutzpaket aus Privat, Beruf und Verkehr kostet meist 300 bis 500 Euro im Jahr, in manchen Tarifen bis fast …
Wann zahlt die Rechtsschutzversicherung nicht?
Die Rechtsschutzversicherung zahlt nicht, wenn der Streit vor Vertragsbeginn oder in der Wartezeit begann, wenn er ein …
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO, Vermittlerregister D-C08Q-TOSD4-37. Bei Boots- und Yachtversicherungen sind wir Assekuradeur und nicht Makler. Erstinformation lesen · Stand
War das hilfreich?
Kostenloser Rückruf
Nummer und Wunschzeit genügen, jemand aus unserem Team meldet sich. Jede und jeder hier hat den Sportbootführerschein See und Binnen: Wer neu anfängt, macht ihn im ersten Jahr, die Kosten übernehmen wir.
Sofort erreichbar: 03375 / 29 12 77 · WhatsApp · info@nammert.com
Danke, wir melden uns so schnell wie möglich.
Ihre Rückrufbitte ist bei uns eingegangen. Sie möchten nicht warten? Rufen Sie uns an: 03375 / 29 12 77.
Jetzt selbst berechnen