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Blick über das Vordeck einer gepflegten Segelyacht im kräftigen Nordwind vor einer kargen Kykladeninsel mit weißen Häusern

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Charter auf den Kykladen im Hochsommer: was bedeutet der Meltemi für Route und Häfen?

Kurze Antwort

Wer im Hochsommer auf den Kykladen chartert, segelt im Meltemi, einem kräftigen Nordwind, der oft tagelang weht. Er bedeutet für Route und Häfen: früh nach Norden, mit dem Wind zurück, geschützte Häfen und freie Tage einplanen.

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Ein Charter auf den Kykladen im Hochsommer heißt fast immer: Sie segeln im Meltemi. Der Meltemi ist ein trockener Nordwind in der Ägäis, der vor allem im Juli und August weht, oft mehrere Tage am Stück und häufig mit sechs oder sieben Windstärken, in Böen auch mehr. Zwischen den Inseln wird er in den Durchfahrten noch schneller, und die Welle ist kurz und steil. Was der Wind für Route und Häfen bedeutet, entscheidet über den ganzen Törn: wer gegen ihn plant, verbringt die Woche im Hafen oder kämpft sich Tag für Tag nach Norden.

Worauf es ankommt, ist die Richtung. Die meisten Basen liegen nördlich oder westlich der Inselgruppe, und der Wind kommt aus Nord. Bewährt hat sich deshalb, die Strecken nach Norden an ruhigeren Tagen und früh am Morgen zu fahren und den Rückweg mit dem Wind zu legen. Viele Häfen und Buchten sind nach Norden offen; bei Meltemi wird es dort unruhig, und an der Mole liegen Boote dicht an dicht, oft mit Buganker. Planen Sie kurze Etappen, einen freien Tag als Reserve und für jede Strecke einen Ausweichhafen auf der Leeseite einer Insel.

Fragen Sie die Basis vor der Buchung, welche Route sie im Hochsommer empfiehlt und ob sie bei starkem Wind Fahrten untersagt oder das Fahrtgebiet einschränkt; bei Sturmwarnung können auch die Hafenbehörden das Auslaufen beschränken. Lassen Sie sich bei der Übergabe das Reffen zeigen und reffen Sie früh. Rechnen Sie damit, dass die Rückkehr zur Basis am letzten Tag gegen den Wind schwer wird, und legen Sie die letzte Nacht in ihre Nähe. Für Schäden, die Sie beim Anlegen im Wind an anderen Booten anrichten, haften Sie persönlich; eine eigene Skipperhaftpflicht gehört deshalb zur Vorbereitung.

Zum Merken

Gegen den Meltemi

jeden Tag Wind auf die Nase und volle Häfen

Mit dem Meltemi

früh nach Norden, mit dem Wind zurück

Auf den Kykladen im Hochsommer plant nicht der Skipper die Route, sondern der Nordwind; wer das akzeptiert, hat den besseren Törn.

Fragen und Antworten

Häufige Fragen

Wann weht der Meltemi auf den Kykladen?

Vor allem im Juli und August, oft mehrere Tage am Stück. Im Frühsommer und im September ist er meist schwächer und seltener, ganz ausgeschlossen ist er dann aber nicht.

In welche Richtung plane ich die Route?

Bewährt hat sich, nach Norden an ruhigeren Tagen und früh am Morgen zu fahren und mit dem Wind zurückzukommen. Die letzte Nacht gehört in die Nähe der Basis, damit die Rückgabe nicht an einem Schlag gegen den Wind hängt.

Darf die Basis bei Meltemi das Auslaufen untersagen?

Viele Charterverträge regeln, dass die Basis bei starkem Wind Fahrten untersagen oder das Fahrtgebiet einschränken darf. Bei Sturmwarnung können außerdem die Hafenbehörden das Auslaufen beschränken. Was in Ihrem Vertrag steht, fragen Sie vor der Buchung.

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