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Gibt es eine Sperrzeit in der Hurrikansaison?
Kurze Antwort
Alle geprüften Anbieter mit weltweitem Fahrtgebiet steuern die Hurrikansaison über Sperrzeiten, Breitengrade, Sicherungsauflagen oder erhöhte Selbstbehalte. Wir haben keine Sperrzeit; in Basis und Basis-Plus gilt eine Stundengrenze für unbemanntes Liegen vor offener Küste.
Wer in die Karibik, den Pazifik oder den Indischen Ozean will, stößt in fast jeder geprüften Police auf dieselbe Konstruktion: eine Sperrzeit, ausformuliert in Datum und Koordinaten. Typisch sind der 1. Juni bis 30. November zwischen zehn und 37 Grad Nord und der 1. November bis 1. Mai zwischen zehn und 30 Grad Süd. Innerhalb dieser Fenster ist der Schaden durch einen benannten tropischen Sturm entweder ganz ausgeschlossen oder nur gedeckt, wenn eine Reihe von Auflagen erfüllt ist.
Diese Auflagen sind kein Kleingedrucktes, sie sind Arbeit: Mast legen und im gesicherten Mastenlager einlagern, Segel, Persenninge und Sprayhood abnehmen, Fallen von der Takelage absetzen, Beiboot, Rettungsinsel und Außenborder an Land, verdreifachte und gekreuzte Festmacher in armierten Schläuchen, vier große Fender je Seite. Oder als Alternative: das Schiff dauerhaft bemannt, liegetauglich hergerichtet, mit zwei fachgerecht ausgebrachten Ankern an getrennter Kette. Und die Schwelle liegt oft niedriger als gedacht, nämlich schon bei der Namensvergabe durch das National Hurricane Center, also ab etwa 63 Kilometern pro Stunde.
Entscheidend ist die Verstoßfolge. In fast allen geprüften Werken ist die Auflage als Risikoausschluss oder Deckungsvoraussetzung gebaut, nicht als Obliegenheit. Das bedeutet: Leistungsfreiheit ohne Belehrung, ohne Kausalitätsgegenrede und ohne Abstufung nach Verschulden. Wer eine Auflage übersieht, steht nicht schlechter da, sondern ohne Deckung. Bei uns gibt es keine Hurrikan- oder Zyklonklausel und keine Sperrzeit. In Basis und Basis-Plus gilt aber eine Stundengrenze: Liegt das Boot länger als 24 beziehungsweise 48 Stunden unbemannt vor offener Küste, muss sichergestellt sein, dass es bei drohender Gefahr verholt werden kann. Im Premium gibt es diese Grenze nicht. Vergleichen Sie also nicht nur, ob ein Anbieter weltweit zeichnet, sondern was er im Sommer in der Karibik von Ihnen verlangt.
Zum Merken
Ein Datum
im Vertrag beendet die Deckung
Ein Breitengrad
beendet sie als Folgeschaden bis zu festen Grenzen
Alle geprüften Anbieter steuern die Sturmsaison über Sperrzeiten. Wer zu spät auskreuzt, ist nicht zu spät, sondern draußen.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Muss ich das Boot aus der Hurrikanzone bringen?
Bei uns nicht, eine Sperrzeit kennen wir nicht. In Basis und Basis-Plus gilt aber die Stundengrenze für unbemanntes Liegen vor offener Küste. In den von uns geprüften Bedingungswerken anderer Anbieter ist eine Verlegungs- oder Unterbringungsauflage der Regelfall.
Ab welcher Windstärke greift so eine Klausel?
Meist schon, sobald ein Sturm einen Namen bekommt, also ab rund 63 km/h. Nur ein geprüftes Werk setzt erst bei Orkanstärke an, also bei 118 km/h.
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen, 03375 / 29 12 77
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Wo die großen Schäden herkommen
Die Karte zeigt 117 Stellen, an denen es regelmäßig teuer wird: Sturmgebiete, Engstellen,
Untiefen und Reviere mit dichtem Verkehr.
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Im Bedingungswerk
Wo das bei uns geregelt ist
Oben unsere Antwort, hier die Ziffer im Wortlaut. Gehen beide auseinander, gilt das Bedingungswerk.
Dieselbe Sache trägt je Tarif nicht immer dieselbe Ziffer.
Alle Werke im Wortlaut: Verzeichnis der Klauseln.
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