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Wer zahlt die Untersuchung nach einer Grundberührung?
Kurze Antwort
Das teure Problem nach einer Grundberührung ist nicht der Schaden, sondern die Ungewissheit. Wer zahlt das Kranen, wenn nichts gefunden wird?
Grundberührung ist die häufigste gemeldete Schadenursache überhaupt. Nach dem Aufsetzen steht man vor einer unangenehmen Lage: Von oben sieht man nichts, das Boot schwimmt, der Motor läuft. Ob Kiel, Kielbolzen, Ruderblatt, Welle oder Saildrive etwas abbekommen haben, sieht man erst an Land. Kranen, Untersuchen und Wiedereinwassern kosten Geld, und zwar unabhängig vom Ergebnis.
Genau hier liegt die Frage, die viele Eigner falsch entscheiden. Wer die Untersuchung aus Kostengründen verschiebt, riskiert zweierlei: einen Folgeschaden, der bei einer sofortigen Untersuchung vermeidbar gewesen wäre, und die spätere Diskussion darüber, ob der Schaden überhaupt aus diesem Ereignis stammt. Beides ist teurer als das Kranen.
Prüfen Sie deshalb in Ihrer Police, ob es eine eigene Position für Inspektionskosten nach Grundberührung gibt und ob sie auch dann greift, wenn kein Schaden gefunden wird. Das ist der entscheidende Halbsatz. Und sehen Sie nach, ob diese Kosten Ihren Schadenfreiheitsrabatt berühren; eine Untersuchung ohne Befund sollte kein Schadenfall sein. Melden Sie das Ereignis in jedem Fall, bevor Sie kranen lassen, und stimmen Sie den Umfang ab.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Und wenn nichts gefunden wird?
Dann haben Sie Sicherheit und eine Rechnung. Ob die Versicherung sie trägt, hängt an genau der Ziffer zu Inspektionskosten. Fragen Sie vor dem Kranen nach, nicht danach.
Muss ich sofort untersuchen lassen?
Sobald es geht. Je länger Sie warten, desto schwerer ist der Zusammenhang zwischen Ereignis und Schaden zu belegen, und desto wahrscheinlicher wird ein Folgeschaden.
Beratung deutschlandweit: NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen bei Berlin, telefonisch unter 03375 / 29 12 77, per E-Mail an info@nammert.com und über WhatsApp. Wir betreuen Bootseigner in Deutschland, Österreich und Spanien.
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