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Italiens Bootsbranche wächst 2025 nur noch langsam

Die italienische Bootsbranche hat 2025 mit Booten, Motoren und Zubehör 8,72 Milliarden Euro umgesetzt, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Getragen wird das Plus von großen Yachten und der Ausfuhr, während kleine Boote das zweite Jahr in Folge schwächeln.

Markt NAMMERT Assekuradeur GmbH

Auf einem Werftgelände an der ligurischen Küste steht links eine neue weiße Motoryacht auf einem rostigen Transportgestell, rechts liegen kleine Holzboote unter grauen Planen aufgebockt, dahinter Hafenwasser und terrassierte Hügel unter bedecktem Himmel.

Die Zahlen hat der Branchenverband Confindustria Nautica am 30. September 2026 in Genua vorgestellt, am Vortag der Eröffnung des 66. Salone Nautico. Sie stammen aus der jährlichen Marktanalyse La Nautica in Cifre LOG, die die Forschungsabteilung des Verbands mit der Fondazione Edison erstellt. Danach erreichte der Gesamtumsatz aus Sportbooten, Zubehör und Motoren 2025 einen Wert von 8,72 Milliarden Euro und lag damit 1,4 Prozent über 2024.

Die Ausfuhr stieg um 2,6 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, beides ein neuer Höchstwert. Mehr als 32.000 Menschen arbeiten direkt in der Branche. Zubehör und Ausrüstung kamen zusammen auf 2,03 Milliarden Euro Umsatz.

Neu ist weniger die Höhe als die Verteilung. Nach Jahren mit zweistelligem Wachstum laufen die Segmente auseinander: Große, eingebaute Antriebe und das obere Preissegment halten den Markt, während Boote mit Außenborder, Schlauchboote und Segelboote laut Verband das zweite Jahr hintereinander zurückgehen. Der Leiter der Forschungsabteilung spricht davon, dass es keinen einheitlichen Markt mehr gebe.

Für Eigner in Deutschland ist Italien als Herkunftsland von Motoryachten und als Lieferant von Ausrüstung von Bedeutung. Eine Branche, die bei kleinen Booten schrumpft und bei großen wächst, verschiebt auch das Angebot an Neubooten und Ersatzteilen. Wie stark, sagen die Zahlen nicht; sie zeigen nur die Richtung.

Was das für Eigner heißt

Für den Versicherungsschutz ändern diese Zahlen unmittelbar nichts. Lesenswert sind sie trotzdem für alle, deren Boot aus Italien stammt oder dort ausgerüstet wurde: Motoryachten italienischer Werften, Schlauchboote, Außenborderboote und Segelyachten. Bei Booten aus Segmenten, die zwei Jahre hintereinander schrumpfen, lohnt ein Blick auf die Versicherungssumme, denn sie soll dem tatsächlichen Wiederbeschaffungswert entsprechen und nicht dem Kaufpreis von damals. Aus unserem Bestand wissen wir, dass bei Schäden an Booten mit Teilen aus kleiner Serie weniger der Preis als die Lieferzeit über die Dauer der Reparatur entscheidet. Wer Rechnungen und Teilenummern der Ausrüstung aufbewahrt, spart im Schadenfall Wochen.

Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.

Woher wir das haben

Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.

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