Revier · Norwegische Fjorde · Nordsee und Ostsee
Bootsversicherung im Revier Norwegische Fjorde
In den Fjorden steht das Wasser oft hundert Meter tief bis dicht ans Ufer, Ankern ist deshalb nur an wenigen Stellen möglich. Das eigentliche Thema sind die Fallwinde: Von den Bergflanken fallen Böen herunter, die um ein Vielfaches stärker sind als der Wind im Fjord. Boote werden dabei aus der Bucht getrieben oder reißen sich vom Steg los.
- Saison
- Juni bis August
- Liegeplatz
- €€ mittel
- Winterlager
- Landlager üblich, Frostschutz notwendig
- Position
- 60° 36,0' N 005° 54,0' E
Auf der Karte
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Liegeplatz, Saison und Winterlager
Die verlässliche Saison ist Juni bis August, die Liegeplätze liegen im mittleren Preisband. Der Winter ist an der Küste eisfrei, aber stürmisch; Landlager überwiegt trotzdem. Wer in einem Gästehafen festmacht, sollte davon ausgehen, dass es nachts kräftig herunterfällt, und die Leinen entsprechend legen.
Was das für Ihre Police heißt
Das Revier fällt unter das Fahrtgebiet Skandinavien. Prüfen Sie, ob Ihre Versicherung Sturmschäden am Liegeplatz ohne Zusatzvereinbarung deckt und ob eine Bergung in einem Fjord ohne Straßenanbindung übernommen wird. Genau dort wird eine Bergung teuer.
Fragen und Antworten
Was Eigner in diesem Revier fragen
Deckt die Police Sturmschäden am Liegeplatz ohne Zusatzvereinbarung?
Ja, Sturm ist in jedem Kaskotarif eine benannte Gefahr, ohne Zusatz. Er gilt allerdings erst ab Windstärke 8, also 62 Kilometer je Stunde. Die Fallwinde von den Bergflanken erreichen das leicht, der Wind im Fjord oft nicht: Sichern Sie die Messung der nächsten Station oder die amtliche Warnung mit Datum und Uhrzeit.
Wird eine Bergung in einem Fjord ohne Straßenanbindung übernommen?
Was Sie aufwenden, um einen gedeckten Schaden abzuwenden oder zu mindern, ersetzen wir auch dann, wenn es zusammen mit der Entschädigung die Versicherungssumme übersteigt, auf unsere Weisung oder wenn Sie es den Umständen nach für geboten halten durften. Für eine behördlich angeordnete Bergung oder Wrackbeseitigung gilt eine eigene Summe: bis 1 Million Euro im Basis-Plus, bis 2,5 Millionen im Premium. Genau hier wird es teuer, deshalb: erst anrufen, dann beauftragen.
Was, wenn das Boot aus der Bucht getrieben wird?
Losreißen, Auftreiben, Stranden und Sinken als Folge sind Unfallereignisse und ab Basis-Plus gedeckt; der Basis-Tarif als Teilkasko deckt sie nicht. In einem Revier, in dem geankert nur an wenigen Stellen möglich ist, ist das die entscheidende Frage am Tarif.
Fahrtgebiet
Dieses Revier gehört im Rechner zum Fahrtgebiet: Skandinavien
Gefahrenstellen in der Nähe
Eine Ebene genauer: Marinas, Ankerplätze und Bojenfelder.