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Akademie / SBF See / Frage 247

Was versteht man unter einem Koppelort?

Frage 247 aus dem amtlichen Fragenkatalog Sportbootführerschein See: Was versteht man unter einem Koppelort?

Richtig: Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen und aller vorhersehbaren Einflüsse rechnerisch und zeichnerisch ermittelt wird.
Falsch: Schiffsort, der ermittelt wird durch Peilung zweier feststehender und bekannter Objekte, die in einem möglichst rechten Winkel (90 Grad) zueinander stehen.
Falsch: Schiffsort, der durch Eintragung der rechtweisenden Peilungen zweier feststehender und bekannter Objekte als Standlinien in die Seekarte ermittelt wird; ihr Schnittpunkt ist der Standort.
Falsch: Schiffsort, der unter Berücksichtigung der gesteuerten Kurse und zurückgelegten Distanzen infolge mehrerer Peilungen ermittelt wird.

Warum diese Antwort stimmt

Ein Koppelort wird ohne Peilung allein aus gesteuerten Kursen, gefahrenen Distanzen und vorhersehbaren Einflüssen wie Strom und Wind berechnet und gezeichnet. Er ist ein geschätzter Ort, der mit jeder Stunde ungenauer wird. Sobald möglich, prüft man ihn mit einer Peilung oder einem GPS-Ort.

Frage und Antworten: amtlicher Katalog, Stand 01. August 2023, ELWIS.

Die Erklärung ist ein eigener Text der NAMMERT Akademie.

Norman Nammert Stefan Heinz Josy Olivia Jäkel

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