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Interboot: Branche meldet erste Bestellungen für 2027

Beim Branchengespräch der Interboot am 24. September 2026 zog der Verband Maritime Wirtschaft Deutschland eine nüchterne Bilanz des Jahres. Neu ist der Blick nach vorn: für 2027 liegen erste Bootsbestellungen vor.

Verband NAMMERT Assekuradeur GmbH

Leere Messehalle unter Oberlichtern: vorn ein weißes Holzruderboot mit Teakbänken und aufgeschossenen Leinen auf einem Holzbock, dahinter eine kleine Jolle mit gesetzten Segeln auf einem Slipwagen, graue Stellwände ringsum

Die Interboot lief vom 23. bis 27. September 2026 in Friedrichshafen. Am 24. September saßen dort Vertreter des Verbands Maritime Wirtschaft Deutschland (VMWD), des Schweizerischen Bootbauer-Verbands, eines Marinabetreibers vom Zürichsee und eine Trainerin für Frauenfahrtrainings zusammen. Veranstalter und Deutscher Motoryachtverband haben das Gespräch am selben Tag zusammengefasst.

Für das laufende Jahr bestätigte der Verband das Bild, über das wir am 11. September berichtet haben: Mehr als 60 Prozent der befragten Betriebe sehen ihre Lage schlechter als im Vorjahr, bei kleinen Motorbooten meldet etwa die Hälfte rückläufige Umsätze, Motoryachten über zwölf Meter halten sich vergleichsweise stabil. Gebrauchtbootmarkt und Service tragen die Branche weiter.

Neu ist der Ausblick. Nach Angaben aus dem Verband liegen bereits erste Bestellungen für 2027 vor, der Neubootmarkt bleibt trotzdem schwierig. Beide Quellen sprechen deshalb von vorsichtigem Optimismus, nicht von einer Wende. Zahlen zu den Bestellungen nennt keine von ihnen.

Ein zweites Thema war der Nachwuchs. Der Frauenanteil bei den Bootsführerscheinen liegt nach den Angaben beider Quellen bei rund einem Viertel. Die Branche sieht darin Potenzial, das sie gezielter ansprechen will, etwa über Einsteigerangebote und Fahrtrainings.

Was das für Eigner heißt

Für den Versicherungsschutz ändert das Gespräch nichts. Zwei Punkte lohnen trotzdem einen Blick: Wer jetzt ein Boot für 2027 bestellt, sollte klären, ab wann es auf ihn übergeht und wie die Zeit bis zur Auslieferung abgesichert ist. Und wer das Boot künftig öfter an Partnerin, Tochter oder Freundin übergibt, prüft am besten, ob der Vertrag andere berechtigte Führer mit dem nötigen Befähigungsnachweis einschließt. Das betrifft Motorboote wie Segelyachten gleichermaßen.

Dieser Abschnitt ist unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr eigener Vertrag leistet, steht in Ihren Bedingungen; im Zweifel rufen Sie an.

Woher wir das haben

Der Text oben ist unser eigener. Aus den genannten Quellen stammen die Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.

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