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Wrack vor Šolta aus 60 Metern gehoben
Im Juni sank zwischen Brač und Šolta eine Segelyacht nach dem Zusammenstoß mit einem Schnellkatamaran, vier Menschen starben. Ende September haben Taucher und ein Schwimmkran das Wrack aus rund 60 Metern Tiefe gehoben. Jetzt untersuchen es Staatsanwaltschaft und Gutachter.
Seenot NAMMERT Assekuradeur GmbH
Am 14. Juni 2026 stieß im Splitska vrata, der Meerenge zwischen Brač und Šolta, eine Segelyacht vom Typ Beneteau Oceanis 56.1 unter französischer Flagge mit dem Schnellkatamaran „Krilo Eclipse“ zusammen. Die Yacht sank innerhalb weniger Minuten. Vier Menschen aus Tschechien kamen ums Leben, vier wurden gerettet.
Am Nachmittag des 27. September 2026 hob die Bergungsfirma „Krka sub maris“ aus Split das Wrack. Taucher hatten zuvor in etwa 60 Metern Tiefe Hebegurte unter den Rumpf gelegt. Ein schwerer Kran auf einem Ponton zog die Yacht langsam nach oben, nach YACHT dauerte das zwei bis drei Stunden, Schwell vorbeifahrender Schiffe erschwerte die Arbeit. Rund neun Tonnen Wasser wurden abgepumpt.
Das Wrack liegt jetzt im Nordhafen von Split. Die Staatsanwaltschaft des Bezirks Split, die Polizei und beauftragte Sachverständige untersuchen Steuerstand, Ruder und Instrumente, um zu klären, wie es zum Zusammenstoß kam. Ergebnisse gibt es noch nicht.
Bei den Schäden am Wrack sind sich die Berichte nicht einig: Eine Quelle beschreibt das Heck als fast völlig zertrümmert, andere Meldungen nennen den Bug. Wer den Zusammenstoß verursacht hat, ist offen, und dazu schreiben wir nichts.
Der Hergang
- 14. Juni: Kollision mit einem Schnellkatamaran, die Yacht sinkt in Minuten
- Ende September: Taucher legen in 60 Metern Tiefe Gurte unter den Rumpf
- Ein Kran auf einem Ponton hebt das Wrack in zwei bis drei Stunden
- Rund neun Tonnen Wasser werden abgepumpt, das Wrack kommt nach Split
- Staatsanwaltschaft und Gutachter prüfen Steuerstand, Ruder und Instrumente
Wer zahlt was, wenn es Ihr Boot gewesen wäre
Unsere Wassersport-Kasko in drei Tarifen, gelesen am Wortlaut der Bedingungen.
Bergung zahlt die Kasko, wenn eine Behörde sie anordnet.
Rettung und Heimreise stehen in den Assistance-Bedingungen zum Premium-Tarif. Die Bedingungswerke im Wortlaut
Was das für Eigner heißt
Eine Hebung aus 60 Metern mit Tauchern und Schwimmkran ist teuer, und sie kann jede Charteryacht und jedes Eignerboot treffen. Die Kasko trägt Bergung und Wrackbeseitigung, wenn eine Behörde sie anordnet, unabhängig vom Schaden am Boot selbst: ab Basis Plus bis 1 Million Euro, im Premium bis 2,5 Millionen. Eine Kollision ist dabei ein Unfall des Fahrzeugs, den der Basis-Tarif nicht kennt. Ob die Hebung hier angeordnet war, nennen die Quellen nicht.
Unsere Sicht als Assekuradeur, nicht Teil der Meldung. Was Ihr Vertrag leistet, steht im Wortlaut.
Woher wir das haben
- morski.hr: Olupina jedrilice izvučena sa 60 m dubine
- YACHT: Schiffsunglück in Kroatien, Wrack vor Šolta gehoben
Der Text ist unser eigener; aus den Quellen stammen Sachverhalte und Zahlen, keine Formulierungen.