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Unsere Website hält jetzt auch den Ansturm am Sturmtag aus
Ein Lasttest am 16. Oktober 2026 zeigte eine Schwäche. Wir haben sie am selben Tag behoben und das Ergebnis offen gemessen.
16. Oktober 2026Neu auf nammert.comNAMMERT Assekuradeur GmbH
Am 16. Oktober 2026 haben wir unsere eigene Website unter Last gesetzt. Ein Testrechner hat stufenweise immer mehr Seiten gleichzeitig abgerufen, gemischt aus Startseite, Beitragsrechner und 250 zufällig gewählten Unterseiten, und dabei gemessen, wie lange jede Antwort dauert und wie viele ausbleiben. Bricht eine Stufe die Grenze von drei Sekunden oder zwei Prozent Fehlern, hört der Test von selbst auf.
Das Ergebnis am Vormittag war nicht gut. Bis etwa 30 gleichzeitige Abrufe lief alles flüssig, 95 von 100 Seiten kamen in unter 0,6 Sekunden. Ab 80 gleichzeitigen Abrufen blieben die ersten Antworten aus, bei 100 fehlte fast ein Drittel. Der Grund: Jede Seite wurde bei jedem Aufruf neu zusammengebaut, auch wenn sie sich seit dem letzten Besucher nicht verändert hatte.
Noch am selben Tag haben wir das geändert. Fertige Seiten werden jetzt fünf Minuten aufgehoben und in dieser Zeit sofort ausgeliefert. Nach jeder Änderung an der Website beginnt dieser Speicher leer, eine neue Warnmeldung oder ein geänderter Text ist also sofort zu sehen. Was Sie eingeben und absenden, also Formulare, Rechenergebnisse und Schadenmeldungen, geht nie durch den Speicher.
Der zweite Test am Nachmittag lief über dieselben Stufen. Bis 200 gleichzeitige Abrufe gab es keinen einzigen Fehler, 95 von 100 Seiten kamen in unter 1,2 Sekunden, ein einzelner Aufruf beantwortet sich in rund 0,1 Sekunden. Erst bei 260 gleichzeitigen Abrufen gingen 1,4 Prozent verloren. Ob das am Server lag oder an der Leitung unseres Testrechners, ließ sich nicht trennen. Mehr Last erzeugt ein einzelner Rechner nicht sauber.
Warum das für den Versicherungsschutz zählt: Der Ansturm kommt nicht gleichmäßig. Er kommt, wenn ein Sturmtief über Ostsee, Bodensee oder Mittelmeer zieht und viele Eigner zur selben Stunde nachsehen, was gewarnt ist, wie sie einen Schaden melden und welche Nummer im Notfall gilt. Genau dann darf die Seite nicht ausfallen. Das betrifft jede Bootsart gleich, Segelyacht, Motorboot, Jetski oder Hausboot, denn die Website unterscheidet beim Laden nicht.
An der Pflicht selbst ändert eine schnelle Website nichts. Wer einen Schaden hat, muss ihn nach § 30 VVG unverzüglich anzeigen, und das geht auch ohne Website: per Anruf unter +49 3375 566 75 05, per E-Mail oder schriftlich. Eine ausgefallene Seite ist kein Grund, mit der Meldung zu warten. Sie soll aber auch keiner werden, und dafür war dieser Test da.
Zum Abhaken
Häufige Fragen
Kann ich mich darauf verlassen, dass die Website bei einem Sturm erreichbar ist?
Sie hält jetzt deutlich mehr gleichzeitige Besucher aus als vorher, gemessen bis 200 gleichzeitige Abrufe ohne Fehler. Eine Garantie ist das nicht, deshalb gilt die Schadenmeldung per Anruf oder E-Mail immer genauso.
Sehe ich durch den Speicher veraltete Angaben?
Höchstens fünf Minuten alte, und nach jeder Änderung an der Website gar keine. Rechner, Formulare und Schadenmeldung arbeiten immer mit dem aktuellen Stand.
Muss ich einen Schaden über die Website melden?
Nein. Die Anzeige nach § 30 VVG ist an keinen Weg gebunden. Anruf, E-Mail oder Brief genügen, wichtig ist nur, dass sie unverzüglich kommt.
Dazu passt