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Kinder und Enkel an Bord: Wer ist unfallversichert?
Kurze Antwort
Das hängt vom Tarif ab. In der NAMMERT-Unfallversicherung Basis ist nur der Eigner versichert, in Basis-Plus auch die Familienmitglieder ersten Grades, also die eigenen Kinder. Enkel, Freunde der Kinder und Gäste sind erst in Premium versichert.
Kinder an Bord verletzen sich selten auf See, sondern dort, wo es eng ist: auf dem Niedergang, beim Übersteigen auf den Steg, mit der Hand an der Winsch oder an der Klampe, beim Ausrutschen auf nassem Deck. Die gesetzliche Unfallversicherung von Schule oder Kita hilft dann nicht, sie gilt nur in Schule und Kita, bei deren Veranstaltungen und auf den Wegen dorthin. Die Haftpflicht des Bootes zahlt nur, wenn jemand den Unfall verschuldet hat und ein anderer Ansprüche stellt. Für alles andere ist die Unfallversicherung da: Sie zahlt nach einem Unfall, ohne dass jemand schuld sein muss, und richtet sich nach den Folgen der Verletzung.
Bei der Unfallversicherung zum Boot kommt es darauf an, wer überhaupt versicherte Person ist. In der NAMMERT-Wassersport-Unfallversicherung Basis ist das ausschließlich der Eigner. In Basis-Plus sind es der Eigner und seine Familienmitglieder ersten Grades, das sind die eigenen Kinder und die Eltern. Enkel sind Verwandte zweiten Grades. Erst in Premium sind alle berechtigten Insassen versichert, also auch Enkel, Nichten, Freunde der Kinder, Skipper, Crew und Gäste, und dort auch beim Liegen im Hafen, beim Slippen und beim Schwimmen und Schnorcheln vom Boot aus. Wichtig in allen drei Tarifen: Die Versicherungssumme wird durch die Zahl der Personen geteilt, die beim Unfall an Bord sind. Sind vier Personen an Bord, ist jede mit einem Viertel versichert.
Wer regelmäßig mit Enkeln, den Freunden der Kinder oder anderen Familien fährt, sollte deshalb zweierlei prüfen: ob der Tarif diese Personen überhaupt umfasst, und ob die Versicherungssumme auch geteilt durch die übliche Zahl an Bord noch etwas ausrichtet. Dazu kommt, was Unfälle verhindert. Kinder tragen an Deck eine passende Rettungsweste mit Schrittgurt, ein Netz an der Reling hält kleine Kinder und Spielzeug an Bord, und bei jedem Ablegen ist abgesprochen, welcher Erwachsene auf die Kinder achtet. Ein Kind, das am Niedergang spielt, braucht einen Erwachsenen in Reichweite, keinen Zuruf aus dem Cockpit.
Zum Merken
Vier an Bord
teilen sich die Versicherungssumme
Ein Viertel
ist dann für jede Person versichert
Die Summe so wählen, dass auch geteilt noch genug übrig bleibt.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Sind meine Kinder in der Wassersport-Unfallversicherung mitversichert?
Bei NAMMERT ab Basis-Plus: Dort sind der Eigner und seine Familienmitglieder ersten Grades versichert, also die eigenen Kinder. In Basis ist nur der Eigner versichert.
Sind Enkel und Freunde meiner Kinder versichert?
Enkel sind Verwandte zweiten Grades. Sie, Freunde der Kinder und alle anderen Gäste sind erst in Premium versichert, wo alle berechtigten Insassen versicherte Personen sind.
Warum wird die Versicherungssumme geteilt?
Die Bedingungen teilen die Summe durch die Zahl der Personen, die beim Unfall an Bord sind. Jede Person ist mit diesem Teilbetrag versichert. Wer oft mit vielen an Bord fährt, wählt die Summe entsprechend höher.
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen, 03375 / 29 12 77
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