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Wasserski hinter dem Motorboot: wo ist es erlaubt, und wer muss an Bord sein?
Kurze Antwort
Wasserski hinter dem Motorboot ist in Deutschland nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich freigegeben ist, meist auf gekennzeichneten Strecken und nur bei Tag und guter Sicht. An Bord muss außer dem Fahrer eine zweite geeignete Person sein, die den Läufer beobachtet.
Wasserski, Wakeboard oder Tube hinter dem Motorboot ist nicht überall erlaubt. Auf den Binnenschifffahrtsstraßen darf nur dort gezogen werden, wo eine Strecke durch Tafelzeichen dafür freigegeben ist, und in aller Regel nur bei Tag und guter Sicht. Auf Seen und Flüssen, die Länder oder Kommunen regeln, gelten deren Verordnungen; auf vielen Seen sind Motorboote ohnehin kaum zugelassen. An der Küste gelten wieder eigene Regeln, oft mit festen Zonen. Wo es erlaubt ist, steht in den Verordnungen und auf den Tafeln am Ufer; im Zweifel fragt man die Wasserschutzpolizei oder das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.
Worauf es an Bord ankommt: Der Fahrer muss nach vorn schauen und kann den Läufer nicht gleichzeitig im Blick halten. Deshalb muss außer dem Fahrer eine zweite geeignete Person an Bord sein, die den Läufer und die Leine beobachtet und sofort meldet, wenn er stürzt. Gesteuert wird mit Abstand zu Badenden, Ufern, Stegen und anderen Booten, und ein gestürzter Läufer wird langsam und mit abgestelltem Motor in der Nähe aufgenommen. Ob der Fahrer einen Führerschein braucht, hängt vom Gewässer und von der Motorleistung ab; was gilt, nennt die zuständige Behörde.
Für die Versicherung zählen zwei Seiten. In unseren Haftpflichtbedingungen Basis-Plus und Premium ist unter A-1.5 die Haftpflicht aus dem Ziehen von Wasserskiläufern, Wakeboardern, Bananen und Tubes mitversichert. Nicht versichert ist nach A-6.1.1 die persönliche Haftpflicht des Wasserskiläufers selbst; richtet er als Läufer einen Schaden an, braucht er eine eigene Absicherung. Prüfen Sie im eigenen Vertrag, ob das Ziehen eingeschlossen ist, fahren Sie nur auf freigegebenen Strecken und nehmen Sie immer einen Beobachter mit, denn wer gegen die Regeln zieht, riskiert neben dem Bußgeld auch Streit mit dem Versicherer.
Zum Merken
Wo
nur auf freigegebenen Strecken, bei Tag und guter Sicht
Wer
Fahrer und eine zweite Person, die den Läufer beobachtet
Beim Wasserski fährt das Boot mit zwei Augenpaaren: eines schaut nach vorn, eines nach hinten.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Wo darf ich mit dem Motorboot Wasserski ziehen?
Auf Binnenschifffahrtsstraßen nur auf Strecken, die durch Tafelzeichen dafür freigegeben sind, und in aller Regel nur bei Tag und guter Sicht. Auf anderen Gewässern gelten die Verordnungen der Länder oder Kommunen.
Warum muss beim Wasserski ein Beobachter an Bord sein?
Weil der Fahrer nach vorn schauen muss und den Läufer nicht gleichzeitig im Blick halten kann. Die zweite Person beobachtet Läufer und Leine und meldet einen Sturz sofort.
Ist das Ziehen von Wasserskiläufern in der Bootshaftpflicht versichert?
In unseren Bedingungen Basis-Plus und Premium ist es unter A-1.5 mitversichert. Die persönliche Haftpflicht des Läufers selbst ist nach A-6.1.1 nicht versichert.
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen, 03375 / 29 12 77
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