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Jet oder Propeller: welches E-Foil ist sicherer?
Kurze Antwort
Der Jet ist sicherer, weil das Laufrad in einem Gehäuse sitzt und nichts frei liegt. Der Propeller hat mehr Schub und findet sich vor allem bei günstigen und sehr sportlichen Boards. Eine Haftpflicht brauchen Sie bei beiden Antrieben.
Die ersten E-Foils fuhren alle mit einem offenen Propeller unter dem Rumpf des Foils. Seit 2022 gibt es Jetantriebe, bei denen das Laufrad in einer Düse sitzt. Der Unterschied ist für Einsteiger kaum zu spüren, für die Sicherheit aber erheblich: Am offenen Propeller können sich nach einem Sturz Finger, Zehen, eine Leine oder der Arm eines Schwimmers verfangen. Solche Unfälle sind selten, sie passieren aber, meist bei Anfängern und im schlimmsten Fall bei Kindern.
Was sicherer ist, bezahlen Sie mit etwas weniger Schub. Ein Jet beschleunigt und bremst sanfter und ist bei gleichem Akku etwas weniger effizient. Für die meisten Fahrer spielt das keine Rolle, für sportliche Fahrer, die Wellen abreiten oder viel Druck wollen, schon. Deshalb finden sich Propeller heute vor allem an zwei Enden des Marktes: bei günstigen Boards und bei sehr sportlichen Modellen. Wer mit Kindern, Gästen oder Mietern fährt, ist mit dem Jet besser beraten, und zwar zusätzlich zu Helm, Prallschutzweste und Notaus.
An der Haftungsfrage ändert der Antrieb nichts. Verletzt Ihr Board einen Schwimmer oder einen anderen Wassersportler, haften Sie als Fahrer, und Personenschäden können sehr teuer werden. Die private Haftpflicht deckt Boards mit Motor in der Regel nicht, deshalb brauchen Sie eine eigene Haftpflicht für das E-Foil. Bei NAMMERT gibt es für E-Foil und Jetboard dazu einen Unfallschutz mit Helmbonus. Und bei der Kasko gilt: Ein Propeller, der an einem Stein bricht, ist ein Unfallschaden, gedeckt ab Basis Plus.
Zum Merken
Propeller
mehr Schub, offenes Blatt
Jet
sanfter, Laufrad im Gehäuse
Wer mit Kindern oder Gästen fährt, nimmt den Jet. Die Haftpflicht braucht es bei beiden.
Fragen und Antworten
Häufige Fragen
Ist ein E-Foil mit Jetantrieb wirklich sicherer?
Ja, beim Jet sitzt das Laufrad in einem Gehäuse, ein offener Propeller kann nach einem Sturz Hände, Füße oder Schwimmer verletzen. Helm, Prallschutzweste und Notaus brauchen Sie trotzdem.
Zahlt die Haftpflicht, wenn mein Propeller jemanden verletzt?
Ja, dafür ist die Haftpflicht da: Sie zahlt berechtigte Ansprüche des Verletzten und wehrt unberechtigte ab. Die private Haftpflicht schließt Boards mit Motor aber meist aus, Sie brauchen eine eigene.
Hat ein Jetantrieb Nachteile?
Er hat etwas weniger Schub und ist bei gleichem Akku etwas weniger effizient. Für die meisten Fahrer fällt das nicht ins Gewicht, für sehr sportliche Fahrer und Wellenreiter schon.
NAMMERT Assekuradeur GmbH, Karl-Marx-Straße 4, 15711 Königs Wusterhausen, 03375 / 29 12 77
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